Friedhof Unterasbach

Neue Grabfelder für Einzel- und Familiengräber
Neue Grabfelder für Einzel- und Familiengräber Foto: (c) Stadt Oberasbach
Aussegnungshalle Außenansicht
Aussegnungshalle Außenansicht Foto: (c) Stadt Oberasbach
Aussegnungshalle Innenansicht mit blauer Bestuhlung, Wandkreuz, Kerzen und Rednerpult
Aussegnungshalle Innenansicht Foto: (c) CHF Lichttechnik GmbH
Urnenstelen
Urnenstelen Foto: (c) Stadt Oberasbach
Fläche für Baumbestattungen
Fläche für Baumbestattungen Foto: (c) Stadt Oberasbach
Fläche für Einzel- und Familiengräber
Fläche für Einzel- und Familiengräber Foto: (c) Stadt Oberasbach
Fläche für Urnengräber
Fläche für Urnengräber Foto: (c) Stadt Oberasbach

Stirbt ein Angehöriger, so müssen die Hinterbliebenen eine Vielzahl von Angelegenheiten erledigen. Unter anderem gehört dazu auch die Organisation der Bestattung.

Durch den gesellschaftlichen Wandel haben sich im Bereich des Bestattungswesens wesentliche Änderungen ergeben, denen auch die Stadt Oberasbach gerecht zu werden versucht.

Die Stadt Oberasbach bietet deshalb neben den traditionellen Erd- und Urnenbestattungen mittlerweile alternative Urnenbeisetzungen an.

Die Trauerfeiern vor einer Erdbestattung bzw. die Aussegnungsfeiern vor der Einäscherung finden in unserer städtischen Aussegnungshalle statt. Die Ausgestaltung der Trauerfeier (Blumenschmuck, Musik etc.) besprechen Sie dabei mit Ihrem Bestattungsunternehmen. Blumenschmuck wird von der Stadt Oberasbach nicht gestellt. Eine Orgel ist in der Aussegnungshalle vorhanden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, in unserem 2014 neu gestalteten Verabschiedungsraum am offenen Sarg vom Verstorbenen Abschied zu nehmen.

Kleinere Trauerfeiern in Verbindung mit einer Urnenbeisetzung können ebenfalls in diesem Verabschiedungsraum durchgeführt werden. Im Nachfolgenden möchten wir Ihnen alle Bestattungsarten auf dem städtischen Friedhof vorstellen und erläutern diese entsprechend.

Infektionsschutzkonzept Friedhof Unterasbach

(Stand 26.10.2020)

Der Sieben-Tage-Index für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bewegt sich auch im Landkreis Fürth mit steigender Tendenz nach oben. Aufgrund dieser örtlich erhöhten Infektionsgefahr ist gemäß der Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 01. Oktober 2020 in der Fassung der Verordnung zur Änderung der Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreise-Quarantäneverordnung vom 22. Oktober 2020 ab 27. Oktober 2020 der gemeinsame Aufenthalt von Personen in Trauerhallen bei Trauerfeiern und im Friedhof bei Beisetzungen eingeschränkt.

  1. Die Obergrenzen für die Teilnehmerzahl an Beerdigungen (innen und außen) stellt sich wie folgt dar:

    In Abhängigkeit vom Sieben-Tage-Index gelten für die Teilnehmerzahl folgende Höchstwerte:
     
    Sieben-Tage-Index   bis 34,99   bis zu 200 Teilnehmer
    Sieben-Tage-Index   ab 35 bis 49,99   bis zu 150 Teilnehmer
    Sieben-Tage-Index   ab 50 bis 99,99   bis zu 100 Teilnehmer
    Sieben-Tage-Index   ab 100   bis zu 50 Teilnehmer
    Die Werte des Sieben-Tages-Index für die Bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte werden werktäglich vom Landesgesundheitsamt Bayern veröffentlicht www.lgl.bayern.de.

    Die Regelungen können sich kurzfristig ändern. Allen Angehörigen und insbesondere den im Auftrag der Angehörigen tätigen Bestattern wird dringend empfohlen, sich täglich über den Stand des Sieben-Tage-Index und der davon gespeisten Corona-Ampel Bayern zu informieren.
     
  2. In der Aussegnungshalle bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. In der städtischen Aussegnungshalle können dadurch 34 Plätze zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus ist nur das städtische Personal, das Personal des Bestattungsunternehmens, ein Organist und der Geistliche/freie Redner in der Aussegnungshalle zugelassen. Zwischen den Teilnehmern ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Es besteht für alle Personen in der Halle mit Ausnahme des Geistlichen/freien Redners die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Platz kann die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden.

    Stehplätze im Atrium sind bis zu den genannten Höchstzahlen zulässig, soweit, der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Teilnehmern gewahrt werden kann. Mund-Nasen-Bedeckungen sind von den Teilnehmern im Freien zu tragen.

    Für die Durchführung der Trauerfeier stehen max. 20 Minuten zur Verfügung. Nach Ende der Trauerfeier ist der Ausgang der Halle unverzüglich frei zu machen.
     
  3. Vor Eintritt in die Aussegnungshalle sind die Hände an den davor bereitstehenden Spendern zu desinfizieren
     
  4. Die Türen zur Aussegnungshalle bleiben während der gesamten Trauerfeier geöffnet, soweit es die Witterung zulässt. Sollten die Türen geschlossen werden müssen, so wird zwischen den Trauerfeiern für eine ausreichende Durchlüftung der Aussegnungshalle gesorgt.
     
  5. Das Mikrofon darf lediglich von einer Person benutzt werden und wird im Anschluss an jede Nutzung desinfiziert. Ebenso wird das Rednerpult nach jeder Nutzung desinfiziert.
     
  6. Auf dem Weg von der Aussegnungshalle zum Grab, am Grab und für die Dauer der Beisetzung (Erdbestattung und Urnenbeisetzung) ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Trauergäste haben einen Mindestabstand von 1, 5 m einzuhalten.
     
  7. Erdwurf- und Weihwassergaben am offenen Grab sind nicht zulässig. Blumenwurf ist gestattet.
     

Allgemeine Anordnungen zum Infektionsschutz

Personen, die an unspezifischen Allgemeinsymptomen und an Erkrankungen in den oberen und unteren Atemwegen, insbesondere Atemnot, leiden, oder die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person hatten, ist die Teilnahme an Beerdigungen verboten.

Die Mitarbeitenden der Friedhofsverwaltung tragen während den Beerdigungen stets Mund- und Nasen-Bedeckung. Dies gilt auch für das Personal der Bestatter. Anweisungen des städtischen Personals ist unbedingt Folge zu leisten.

Alle einschränkenden Maßnahmen sind leider unangenehm, aber aufgrund der aktuellen Entwicklung zum Schutz von Hinterbliebenen, Trauergästen und Mitarbeitenden vor Infektionsrisiken unumgänglich.

Wir danken deshalb für Ihr Verständnis.

 

Oberasbach, 26. Oktober 2020
Stadt Oberasbach
-Bestattungswesen

Download Infektionsschutzkonzept

Bestattungsarten

Reihengrab

Wird eine Grabstätte für eine Erdbestattung benötigt und ist in einem Grab keine Beisetzung von weiteren Familienangehörigen geplant, so ist das Reihengrab die richtige Wahl. Hier kann eine Person beigesetzt werden. Die Ruhefrist beträgt 20 Jahre. Das Grab kann nach Ablauf der Ruhefrist nicht mehr verlängert werden.

Familiengrab

Wird eine Grabstätte für eine Erdbestattung benötigt und soll in dem Grab noch eine weitere Erdbestattung möglich sein, so ist das Familiengrab die richtige Wahl. Die erste Bestattung erfolgt in einer Tiefe von 2,60 m. Die zweite Bestattung ist darüber bei 1,80 m möglich. Die Ruhefrist beträgt 20 Jahre. Nach Ablauf der Ruhefrist kann das Grab verlängert  und und somit innerhalb der Familie weitergegeben werden. Zusätzlich können in einem Familiengrab 2 Urnen beigesetzt werden.
Die Ruhefrist für die Urne beträgt dabei 15 Jahre. Nach Ablauf der Ruhefristen können alle Grabplätze neu belegt werden.

Familiendoppelgrab

Wird eine Grabstätte für eine Erdbestattung benötigt und sollen in dem Grab noch mehrere Erdbestattungen möglich sein, so ist das Familiendoppelgrab die richtige Wahl. Es stehen 2 Grabplätze nebeneinander in einer Tiefe von 2,60 m und zwei weitere Grabplätze darüber bei 1,80 m zur Verfügung. Die Ruhefrist beträgt 20 Jahre. Nach Ablauf der Ruhefrist kann das Grab verlängert und somit in der Familie weitergegeben werden. Zusätzlich können in einem Familiendoppelgrab 4 Urnen beigesetzt werden. Die Ruhefrist für die Urne beträgt dabei 15 Jahre. Nach Ablauf der Ruhefrist können alle Grabplätze neu belegt werden.

Erdurnengräber

In dieser Grabstätte können 4 Urnen beigesetzt werden. Die Ruhefrist beläuft sich auf 15 Jahre. Nach Ablauf der Ruhefrist kann das Urnengrab verlängert und somit innerhalb der Familie weitergegeben werden. Ebenso ist eine Belegung der einzelnen Grabplätze nach Ablauf der Ruhefrist möglich.

Urnennische

Es sind zwei Arten von Urnennischen vorhanden. Eine Nische für bis zu 5 Urnen und eine Nische für bis zu 3 Urnen. Bei der Verwendung von Schmucküberurnen können 4 bzw. 2 Urnen eingestellt werden. Die Ruhefrist beträgt 15 Jahre. Nach Ablauf der Ruhefrist kann die Urnennische verlängert und somit innerhalb der Familie weitergegeben werden. Ebenso ist das Einstellen von weiteren Urnen nach Ablauf der Ruhefrist möglich, wobei erst die entsprechende Anzahl an Urnen herausgenommen werden muss.

Anonyme Urnenwiese

Im Atrium der Aussegnungshalle befindet sich die neu gestaltete Urnenwiese. Hier erwirbt man einen Grabplatz für eine Urnenbestattung. Die Asche des Verstorbenen muss in eine vererdbare Urne eingebracht sein. Die Ruhefrist beträgt 10 Jahre.
Eine Verlängerung der Grabstätte ist nicht möglich.
Die Hinterbliebenen haben bei dieser Bestattungsform keinen Pflegeaufwand.
An der Gedenksäule neben der Urnenwiese kann auf Wunsch ein Hinweisschild auf den Verstorbenen angebracht werden. Dies wird nach Ablauf der Ruhefrist wieder entfernt.

Baumbestattungen

Unterhalb der Aussegnungshalle auf dem neuen Teil des Friedhofes wurde eine Grünfläche für Baumbestattungen umgestaltet. Hier erwirbt man einen Platz für eine Urnenbestattung im Wurzelwerk der Bäume, die sich auf dieser Grünfläche befinden. Die Hinterbliebenen können dabei den Platz frei wählen.

An der Gedenksäule im Zentrum der Anlage ist ein Hinweisschild auf den Verstorbenen angebracht. Die Beschriftung der Schilder erfolgt dabei einheitlich, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben.

Die Asche des Verstorbenen muss in eine vererdbare Urne eingebracht sein. Die Ruhefrist beträgt 10 Jahre. Nach Ablauf der Ruhefrist kann die Grabstätte verlängert und innerhalb der Familie weitergegeben werden. Eine Neubelegung ist nach Ablauf der Ruhefrist wieder möglich.

Allgemeine Hinweise

Die Grabnutzungsrechte für alle Grabstätten können bereits zu Lebzeiten erworben und verlängert werden (mit Ausnahme der anonymen Urnenwiese und der Reihengräber). Die Grabnutzungsrechte werden für 10, 15 bzw. 20 Jahre verliehen.

Die Kosten für den Erwerb der einzelnen Grabstätten entnehmen Sie bitte der Friedhofsgebührensatzung und weiteren Informationen der Friedhofs- und Bestattungssatzung im Ortsrecht.

Ansprechpartner

1. OG, Zimmer 114

  • Werner Stenz und Steffen Kuhmann
  • 0911 691351
  • 0911 2397055
  • E-Mail senden

Öffnungszeiten

Oktober bis März 7.00-18.00 Uhr
April bis September 7.00-20.00 Uhr