Sprungziele

Sportangebote

Hans-Reif-Sportzentrum

Projektziel:

Neuordnung der verschiedenen sportlichen Nutzungen in der gesamten Stadt und darauf basierend Erstellen einer Konzeption zur baulichen Entwicklung des Hans-Reif-Sportzentrums und der Sporthallen.

Entwicklungsziel: 

Für das Gelände des Hans-Reif-Sportzentrums wurde 2017 ein Bauleitplanverfahren eingeleitet und im Juni 2019 per Satzungsbeschluss abgeschlossen, das die Weiterentwicklung dieses Areals regelt.

Der Bebauungsplan sieht neben der Erweiterung der vorhandenen Sportplätze um ein Kleinspielfeld, einen weiteren Tennisplatz und ein Multifunktions-Beachfeld auch die Verlegung des D-Platzes vor. Im September 2020 konnte der generalsanierte Jahnhalle als multifunktionale Halle wieder eröffnet und im Oktober 2020 der neue D-Platz den Sportlern übergeben werden. Am Standort des bisherigen D-Platzes soll künftig eine Dreifeldsporthalle stehen. Der Baubeginn ist für Mitte 2021 vorgesehen.

Die bestehenden Geh- und Radwege sowie die Stellplätze sollen erweitert und zum Teil umgebaut werden. Auch der Abschnitt der Jahnstraße im Bereich des Hans-Reif-Sportzentrums soll in den nächsten Jahren umgebaut werden.

 

Informationen zum Bauleitplanverfahren

  • Änderung des Flächennutzungsplans
  • Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 17/1

Jahnhalle

Die Jahnhalle wurde in den 1965 erbaut und im Jahr 2020 generalsaniert. Sie fungiert momentan als Multifunktionshalle für den Vereinssport und Veranstaltungen. Unter anderem finden hier der Fahrradflohmarkt und der Hobbykünstlermarkt statt. Versammlungen mit mehr als 200 Personen bedürfen derzeit derzeit im Einzelfall einer Ausnahmegenehmigung des Landratsamts. 

Die Anforderungen an Schulsporthallen haben sich seit 1965 stark geändert, so dass die Jahnhalle, die bei der Inbetriebnahme alle Vorgaben erfüllt hat, jetzt viele Vorgaben nicht mehr erfüllen kann. 

Sport ist daher in gewissen Grenzen möglich. Hier muss immer bei der Nutzung der Zustand der Halle berücksichtigt und die Nutzung darauf abgestimmt werden. Daher können auch Kurse der vhs in der Jahnhalle stattfinden. Beim Vereinssport findet eine Übergabe an den Nutzer statt, der den baulichen Zustand der Jahnhalle kennt und aus eigener Verantwortung seine Nutzung darauf abstimmen muss.

Schulsport findet derzeit ausschließlich in der Asbachhalle statt. 

 

Asbachhalle

Die Asbachhalle ist eine moderne Dreifachhalle zur Nutzung durch Oberasbacher und externe Vereine. Baubeginn war im April 2021. Nach Verzögerungen durch Corona und den Ukraine-Kriege wurde die Halle im September 2025 der Öffentlichkeit übergeben. 

Die multifunktionale Sportstätte auf hohem technischem Niveau ist u.a. für Disziplinen wie Basketball, Handball, Volleyball, Fußball und Leichtathletik gedacht. Die Asbachhalle punktet mit hochwertiger Innenausstattung mit Doppelschwingboden mit Fußbodenheizung, intelligentem Beleuchtungskonzept, Prallwänden und ausgeprägtem Schallschutz. Trotz über 25.000 Kubikmetern Bruttorauminhalt wirkt der Neubau fast unauffällig in dem weitgehend unbebauten Gelände. Dazu trägt auch das auskragende, „schwebende“ Dach bei. 

Die noch Fassadenbegrünung mit Edelstahlgittern als Rankhilfe bettet den Komplex nach und nach in die grüne Mitte Oberasbachs ein. Dazu trägt auch die „Tieferlegung“ der Sportarena um etwa 4,50 Meter bei, die zudem für eine natürliche Kühlung und blendfreies Licht für bis zu 120 Sportler auf dem Spielfeld sorgt. 

Durch herunterfahrbare Trennvorhänge können hier drei je 405 qm große Hallenteile entstehen. Auf den Tribünen finden bis zu 300 Zuschauer Platz. Eine Besonderheit ist der rund 60qm große Mehrzweckraum im südlichen Teil des Erdgeschosses für Kleingruppenaktivitäten, z.B. für Tanz-, Yoga-, Gymnastikkurse der vhs Südlicher Landkreis Fürth. 

Die Asbachhalle verfügt über je eine Lüftungsanlage für die Halle und für die Umkleiden und Sanitärbereiche, die auch die Luft temperieren. Beheizt wird sie über zwei Wärmepumpen und für die Spitzenlastabdeckung einen Gas-Brennwertkessel, insgesamt 140kW Leistung sind hier abrufbar. Eine Photovoltaikanlage mit 514 Modulen auf ihrem 2.400 qm großen, extensiv begrünten Dach bringt 231 kWp Höchstleistung – 130 kWp davon gehen ins Netz – und dient auch der Direktversorgung der benachbarten Jahnhalle. 

Ansprechpartnerin für die Reservierung der Asbachhalle ist Dorothea Roth im städtischen Kulturamt (0911 96 91-2111, roth@oberasbach.de).

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