Sprungziele

Asbach-Renaturierung

Der Asbachgrund entwickelt sich durch seine Renaturierung zur "Grünen Mitte Oberasbachs" – einer ökologisch wertvollen Parklandschaft für zukünftige Generationen.

Sommer im Asbachgrund
Foto: (c) Stadt Oberasbach

Die Renaturierung dieses Areals ist im Wesentlichen auf die Vision des ehemaligen Oberasbacher Stadtrats Walter Weichlein zurückzuführen. Noch zu Lebzeiten hat Walter Weichlein, der auch Vorstandsmitglied des Bundes Naturschutz war, eine „Stiftung zur Renaturierung des Asbachgrundes“ ins Leben gerufen und in diese Stiftung einen beträchtlichen Teil seines Vermögens eingebracht. Nach seinem Vermächtnis sollte in Abstimmung mit der Stadt Oberasbach eine „ökologisch wertvolle Parklandschaft für zukünftige Generationen“ entstehen.

Die Stiftung ist seit dem Jahr 2007 aktiv tätig und unterstützt die Stadt Oberasbach bei ihren Bemühungen mit der Bereitstellung von Mitteln für den notwendigen Grunderwerb und die Neugestaltungsmaßnahmen.

Walter Weichlein 1931-2007

Gemäß dem Stiftungszweck beauftragte der ehrenamtliche Stiftungsrat den Landschaftsplaner Christoph Gräßle aus Fürth mit der Ausarbeitung eines Leitbildes für die zukünftige Gestaltung des Asbachs, seiner Zuläufe und die gesamte Talaue. Dieses Ziel soll im Einklang mit den im „Wasser-und Bodenverband Asbachgrund“ organisierten Landwirten erreicht werden. Fachlich wird die Planung durch das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg und die Untere Naturschutzbehörde beim Landkreis Fürth begleitet.

Die Renaturierung des Asbachgrunds ist in den letzten Jahren gut vorangeschritten. In Teilen ist bereits das ehemals geradlinig verlaufende Gerinne des Asbachs zu einem frei fließenden Bach mit artenreichen Wiesen, landschaftsgliedernden Gehölzen und Spazierwegen geworden.

Im Bereich der Sattlerwiese – am Biotop zwischen Städtischem Bauhof und dem Ortseingang Rehdorf – konnte die Renaturierung bereits im Frühjahr 2016 abgeschlossen werden. Hier wurde im Mai 2016 auch der Walter-Weichlein-Weg eröffnet.

Teile der Kreutleser Wiesen zwischen Langenäckerstraße und Jahnstraße wurden ebenso renaturiert. Ein Weg lädt zu einem Spaziergang entlang des nun wieder geschwungen verlaufenden Kreuzbaches (auch Asbach genannt) ein. Er führt über Holzbrücken und wird von frisch gepflanzten Bäumen gesäumt. 2018 wurden die Flächen mit Saatgut einer Blumenwiesenmischung eingesät. Und so leuchten hier jetzt Margeriten, Kornblumen, Ackerkratzdisteln, Seifenkraut, Natternkopf, Storchschnabel und viele andere. Sie erfreuen das Auge und stellen besonders für die Insekten einen reich gedeckten Tisch mit Blütenpollen dar. Die Vision von Stiftungsgründer Walter Weichlein von einer „ökologisch wertvollen Parklandschaft für zukünftige Generationen“ ist somit wieder ein Stückchen mehr verwirklicht.

Eine vielfältige, für Mensch und Natur attraktive Auenlandschaft ist entstanden. Stadt und Stiftung – unter Vorsitz der Ersten Bürgermeisterin Birgit Huber – sind weiterhin bemüht, diesen Weg weiterzugehen und die „Grüne Mitte Oberasbach“ Realität werden zu lassen. Im Dezember 2021 wurde auf dem nördlichen Teil der Lohbauerwiese in Alt-Oberasbach eine Streuobstwiese angelegt. Im nächsten Schritt soll die Umgestaltung des nördlichen Teils in Kooperation mit der Stiftung, der Stadt Oberasbach und dem „Wasser- und Bodenverband Asbachgrund“ erfolgen.

Stiftung zur Renaturierung des Asbachgrundes

Der Stiftungsvorstand    
Birgit Huber Vorsitzende und Erste Bürgermeisterin Oberasbach
Prof. Gerd Aufmkolk Landschaftsarchitekt Nürnberg
Peter Fuchs Finanzverwalter der Stiftung Oberasbach
Dr. Norbert Schäffer Vorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern Hilpoltstein

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.