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Dreifeldsporthalle: „Was lange währt, wird (letzt-)endlich gut“

  • Bauamt

Die Baumaßnahme zur Errichtung der modernen Dreifeldsporthalle begann im April 2021 mit der Zielsetzung die Halle im Juli 2023 fertigzustellen. Doch die Corona-Pandemie, der Fachkräfte- und Rohstoffmangel und letztlich auch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukrainekrieges haben ihre Spuren hinterlassen. Die Inbetriebnahme wird sich weiter verzögern.

Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins konnten sich jetzt die Mitglieder des Stadtrates und Beschäftigte der Verwaltung ein eigenes Bild vom Baufortschritt machen. Die ausführenden Architekten des Architekturbüros BBS erläuterten den aktuellen Baufortschritt bei einer Führung durch die Halle.

Ein vorweggenommenes Fazit: Oberasbach kann sich weiterhin auf ein neues Schmuckkästchen freuen, das Engpässe in den knappen Hallenbelegungszeiten für Vereine entzerren kann und das Hans-Reif-Sportzentrum um eine lichtdurchflutete, moderne und multifunktionale Sportstätte auf hohem technischen Niveau erweitert.

Bis dahin wird von allen Beteiligten jedoch noch Geduld verlangt. Gleichzeitig kann versichert werden, dass alle mit Hochdruck an der Fertigstellung arbeiten. Zunächst gab es Probleme mit dem Baugrund, später waren Verzögerungen u.a. auf Reklamationen und Nachbesserungen grundlegender Gewerke, Lieferschwierigkeiten für Baumaterialien und in einigen Gewerken auch auf die vollen Auftragsbücher bei den Fachunternehmen zurückzuführen. Infolge der Energiekrise durch den Ukrainekrieg wurde die Heizungsanlage auf Wunsch des Stadtrates nochmal umgeplant. Wichtige haustechnische Gewerke wie Raumbelüftungstechnik und Heizungsinstallation wurden sogar nach Auftragsvergabe vom Auftragnehmer storniert, weil die Bauverzögerungen deren Zeitplan für andere Projekte gefährdet hatte.

Für andere Gewerke gingen trotz mehrmaliger Ausschreibungen keine oder keine akzeptablen Angebote ein, was immer wieder neue Verzögerungen nach sich zog. Erst in der vergangenen Woche endeten zwei Ausschreibungssubmissionen leider wieder ergebnislos, so dass derzeit von einer Fertigstellung erst Ende 2024 ausgegangen werden muss.

Dennoch zeigte sich bei dem Rundgang auf der Baustelle, dass sich die Investitionen lohnen werden. Der Rohbau steht, das Dach ist geschlossen, in Kürze werden auch die Fensterfronten eingesetzt. Die Dachbegrünung bettet den Komplex in die grüne Mitte Oberasbachs ein. Die Tribünen in der Halle bieten Platz für rund 300 sportbegeisterte Zuschauer. Küche, Sanitäranlagen und Besprechungsräume gewährleisten eine gute Infrastruktur. Dem Material- und Gestaltungskonzept kann man die Innenansichten entnehmen.

Heute natürlich noch nicht zu sehen, aber eine leistungsstarke Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird für eine eigenständige Stromversorgung sorgen und die hochwertige Innenausstattung mit Doppelschwingboden, intelligentem Beleuchtungskonzept, Prallwänden und ausgeprägtem Schallschutz bietet den Sporttreibenden sehr gute Möglichkeiten für vielfältige Sportarten.

Kurzum: Auch wenn es noch eine Weile dauert, bis die ersten Bälle hier fliegen und die ersten Tore bejubelt werden, das Projekt ist auf einem guten Weg: „Was lange währt, wird (letzt-)endlich gut!“

So soll die Dreifeldsporthalle mal aussehen: Umfangreiche Dachbegrünung, Glasfront und gute eingebunden in die umliegende Natur
Grafik: (c) Bär | Stadelmann | Stöcker Architekten Planerische Darstellung der Dreifeldsporthalle des Architekturbüros
Eine Gruppe von 15 Menschen steht im Kreis um die Archtektin herum, die vorne die Baupläne erklärt.
Foto: (c) Stadt Oberasbach Die Architektin Carmen Strauck erläuterte den Mitgliedern des Stadtrates die Pläne der Dreifeldsporthalle.
Ein Blick in den Rohbau der Sporthalle. Im Vordergrund die Zuschauertribüne.
Foto: (c) Stadt Oberasbach Ein Blick in den Rohbau der Sporthalle. Im Vordergrund die Zuschauertribüne.
Die Architekten Carmen Strauck und Christoph Schmidt standen den Mitgliedern des Stadtrates für Fragen zur Verfügung.
Foto: (c) Stadt Oberasbach Die Architekten Carmen Strauck und Christoph Schmidt standen den Mitgliedern des Stadtrates für Fragen zur Verfügung.
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