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1000 junge Bäume: Gymnasium Oberasbach forstet auf

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Gruppe von Jugendlichen mit Landrat Dießl
Die glücklichen Jugendlichen nach getaner Arbeit mit Landrat Matthias Dießl.

Auf Anregung der Klima-AG haben Schülerinnen und Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Oberasbach, ihre Eltern, Geschwister und Lehrkräfte in einem Waldstück bei Großhabersdorf-Fernabrünst rund 1000 Bäume gepflanzt. Organisiert wurde die Aktion von den gemeinnützigen TreePlantingProjects, die sich für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen und bereits rund 130.000 Bäume gepflanzt haben.

In die Erde gesetzt werden klimatolerante Baumarten, deren Pflanzung vom Freistaat Bayern gefördert wird. Wenn die Setzlinge einmal groß sind, werden sie besonders viel des klimaschädlichen CO2 aufnehmen und somit zum Kampf gegen die globale Erwärmung beitragen.

Als Schirmherr fungierte Landrat Matthias Dießl, der auch selbst zum Spaten griff. „Ich finde es toll, dass die TreePlantingProjects mit viel ehrenamtlichem Engagement den Waldumbau vorantreiben und die Waldbesitzenden unterstützen“, sagte Dießl. Viele bewirtschafteten ihren Wald im Landkreis im Nebenerwerb und täten sich schwer damit, die durch den Klimawandel geschädigten Flächen im erforderlichen Tempo wieder aufzuforsten. „Die TreePlantingProjects sind gut vernetzt mit den Behörden und ergänzen sich mit anderen Akteuren wie den Forstbetriebsgemeinschaften.“

Um den Heranwachsenden Umweltbildung und Wissen über nachhaltiges Handeln zu vermitteln, hat das Gymnasium Oberasbach Anfang des Schuljahres die Klima-AG gegründet. „Dort entstand die Idee, bei der Aufforstung mitzuwirken, und wir vom Kollegium waren sofort begeistert“, berichtete Lehrerin Ulrike Zipperer. Schließlich könnten so alt und jung gemeinsam einen echten Beitrag dazu leisten, dass die Umwelt im Landkreis lebenswert bliebe.

„Wir sind bei der Klima-AG, um etwas zu bewegen und die Menschen zum Umdenken zu bringen“, berichtete die 14-jährige Nele Schilling: „Alle müssen verstehen, dass wir etwas ändern müssen, um auf diesem Planeten eine Überlebenschance zu haben.“ Da hätten auch viele ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler noch Nachholbedarf. „Manche wissen erschreckend wenig über den Klimawandel, seine Folgen und was ihn verursacht.“

Die Aufgabe der Jugendlichen von der Klima-AG bestand an diesem Tag darin, zu kontrollieren, ob alle anderen ihre Sache gut machen. Ihr Fazit fiel positiv aus: „Bis auf ein paar kleine Fehler haben alle super Arbeit geleistet. Läuft!“, sagte Johannes Mehringer.

Auch sein Vater Siegfried Mehringer von den TreePlantingProjects war rundum zufrieden. „Die Kinder sind mit vollem Einsatz dabei, es klappt richtig gut“, freute sich Mehringer. „Wenn wir solche Helferinnen und Helfer immer hätten, könnten wir froh sein!“

Text: TreePlantingProject gemeinnützige UG, Dietenhofen

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