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111 neue Kita-Plätze in der Linder Siedlung

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Seit Anfang September können 111 Kinder zwischen elf Monaten und sechs Jahren in der unter alten Bäumen gelegenen neuen Champini-Bewegungskita herumtollen. In der neu gebauten Einrichtung in der Zwickauer Straße 6 haben nun je drei Krippen- und Kindergartengruppen Platz.

Das zweigeschossige Gebäude mit 1.100 Quadratmetern Nutzfläche liegt verkehrsgünstig in der Nähe der Rothenburger Straße und verfügt über eine Lüftungsanlage, einen Aufzug, Aluminiumfenster und eine hochwertige Innenausstattung. Betrieben wird die Einrichtung von der Sport- und Bewegungskindertagesstätte Champini, an die das Gebäude für 25 Jahre fest vermietet wurde. Der freigemeinützige Kita-Träger hat bereits 16 weitere Einrichtungen nach diesem Konzept in ganz Bayern. „Wir möchten den Kindern ein anregendes, bewegungsreiches und freies Umfeld bieten. Das ist hier definitiv gegeben“, freut sich Lisa Friedlein, Gesamtleitung von Champini Oberasbach.

Birgit Huber, Erste Bürgermeisterin der Stadt Oberasbach, zeigte sich bei der Besichtigung im Rahmen der Eröffnungsfeier am 13. September begeistert: „Mit Champini haben wir nun eine größere Vielfalt in der Trägerlandschaft in Oberasbach, das belebt den Wettbewerb. Außerdem sind nun derzeit nahezu hundert Prozent unseres Bedarfs an Betreuungsplätzen abgedeckt.“ Aber diese komfortable Situation könnte sich schon bald wieder ändern: Es zeichnet sich ein Corona-Babyboom ab, denn von Januar bis Juli 2021 gab es in Oberasbach 103 Geburten, wohingegen es im Vorjahresvergleichszeitraum nur 58 waren. „In den letzten elf Jahren haben wir in Oberasbach elf Kinderbetreuungseinrichtungen entweder umgebaut, neu eröffnet oder mit Fördergeldern unterstützt, das neueste Projekt ist der Neubau des Kindergartens von St. Markus“, ergänzt Huber. Die Champini-Kita in Oberasbach wird laut Geschäftsführer Georg Rac bis Dezember voll ausgelastet sein.

Gesamtkosten von über vier Millionen Euro

Die geschätzten Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf circa 4,2 Millionen Euro. Die privaten Investoren Constance Brandstätter und ihr Vater Conny Brandstätter von der Brandstätter Immobilien GmbH & Co. KG haben Eigenmittel in Höhe von 1,7 Mio. Euro sowie das 8.500 Quadratmeter große Grundstück eingebracht. Über drei Millionen Euro kamen als Zuschuss von der Stadt, hundert Prozent der förderfähigen Kosten wurden dabei ausgeschöpft. 90 Prozent davon sind für die Stadt Oberasbach refinanzierbar.

Die ersten Skizzen für den Neubau wurden 2017 gemeinsam mit dem Fürther Architekturbüro Lischka angefertigt. Champini war bereits im September 2020 in einer von der Stadt erstellten Übergangslösung in Modulbauweise auf einem kommunalen Grundstück an der Langenäckerstraße gestartet, die mit zuletzt 52 Kindergarten- und 24 Krippenkindern betrieben werden konnte. Champini hatte dort auch vorübergehend 26 Kinder der städtischen Kita Storchennest aus Rehdorf mit ihren Erzieherinnen aufgenommen, bis die dortige Baumaßnahme im Oktober 2020 abgeschlossen war. Als nächstes soll, laut Beschluss des Umwelt-, Bau- und Grundstücksausschusses vom 10. Mai, die Mittagsbetreuung der Pestalozzischule in die Langenäckerstraße 40 umziehen.

Champini ist nicht die einzige Neuerung in der Linder Siedlung: Auf dem Gewerbeareal neben der Kindertagesstätte befinden sich jetzt auch ein Kosmetikstudio und eine Kaffeerösterei.

Gruppenfoto von der Eröffnungsfeier der Champini-Kindertagesstätte am 13. September 2021
Foto: (c) Thomas Scherer Von links nach rechts: Andreas Morgen, Brandstätter Immobilien GmbH & Co. KG; Franz X. Forman, stellvertretender Landrat Landkreis Fürth; Georg Rac, Geschäftsführer Champini Bewegungs-Kindertagesstätte gGmbH; Birgit Huber, Erste Bürgermeisterin Stadt Oberasbach; Conny Brandstätter, Brandstätter Immobilien GmbH & Co. KG; Ehrengast Günther Beckstein, ehemaliger bayerischer Ministerpräsident; Constance Brandstätter, Brandstätter Immobilien GmbH & Co. KG; Lisa Friedlein, Gesamtleitung Champini Oberasbach; Jürgen Lischka, Architekturbüro Lischka Fürth; Frau Gömmel, Architekturbüro Lischka Fürth (Foto: (c) Thomas Scherer)
Foto: (c) Thomas Scherer
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