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167 Häuser stehen leer

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Haus mit hohem Gras im Vorgarten. Links Teile der Garage mit dem Logo des Heimatvereins.
Eines der 167 derzeit ungenutzten Gebäude in Oberasbach. Es befindet sich im städtischen Eigentum. Lediglich die Garage wird vom Heimatverein als Ausstellungsfläche genutzt.

Wie jeder hier weiß, ist Oberasbach ein attraktiver und lebenswerter Wohnort. Umso schwieriger ist es vielfach für junge Familien, aber auch für alteingesessene Senioren, passenden und vor allem bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Das möchte die Stadt ändern. Dabei fokussiert sie sich nicht nur auf die Nachverdichtung in bestehenden Wohnquartieren, sondern auch auf leerstehende Häuser in Oberasbach.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass von den gut 4.000 Häusern in Oberasbach 167 komplett leer stehen. Für diese Reihen-, Ein- und Zweifamilienhäuser gibt es laut Einwohnermeldeamt keine Anmeldungen und nach weitergehenden Recherchen auch keine offensichtlichen weiteren Verwendungen.

„Wir möchten wissen, warum dieser potenzielle Wohnraum dem Markt nicht zur Verfügung steht“, sagt Bürgermeisterin Birgit Huber. „Und vor allem möchten wir mit den Eigentümern sprechen, um zu erfahren, was wir als Stadtverwaltung tun können, um eine weitere Nutzung zu erleichtern.“

Auf rund 20% dieser Grundstücke bestehen Nachverdichtungsmöglichkeiten. 49 Häuser liegen im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes und fast 120 Grundstücke könnten in Anlehnung an die Umgebungsbebauung bebaut werden (§34 BauGB).

Das bedeutet, dass sich hier enorme Entwicklungsmöglichkeiten ergeben könnten, die bislang ungenutzt bleiben. 55 Häuser unterliegen mit einem Leerstand von unter 12 Monaten der üblichen Fluktuation, weitere 64 stehen seit fast fünf Jahren leer, während gut 40 Gebäude dem Wohnungsmarkt seit mehr als fünf Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen.

„Hier möchten wir ran“, fährt die Bürgermeisterin fort. „Wohnraum wird dringend gebraucht, zudem leidet der Wohnwert der Immobilien, aber auch die Anwohner, unter dem Leerstand.“

Die Stadt möchte die Eigentümer unterstützen und setzt auf die Vernetzung mit diversen regionalen Akteuren wie der Energieberatung oder Möglichkeiten der Rechtsberatung. Sie möchte sensibilisieren und mögliche Befürchtungen nehmen. 

Es bieten sich durchaus interessante Optionen. Wenn auch Sie Bedarf für sich oder einen Bekannten sehen, wenden Sie sich bitte an das Stadtbauamt der Stadt Oberasbach.

Kontakt:
E-Mail stadtbauamt@oberasbach.de

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