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20 Jahre Fürther Tafel in Oberasbach

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Im März 2003 wurde die Oberasbacher Ausgabestelle der Fürther Tafel auf Anregung des Pfarrausschusses Ökumene von Heidi Hübner-Weiß und Gertrud Forman gegründet, Teamleiter war viele Jahre Manfred Rottner, mit seinem Stellvertreter Hermann Teckentrup. Erste Bürgermeisterin Birgit Huber gratulierte jetzt zu diesem Jubiläum.

Die Ausgabestelle ist jeweils mittwochs von 12 bis 14 Uhr geöffnet. Regelmäßig kommen bis zu 40 Personen zum Einkaufen, zusammen mit den Familienangehörigen werden 70 bis 80 Bedürftige versorgt. Dies für einen kleinen Obolus von 1,50 bis 3,50 Euro pro Einkauf. „Was wir dafür anbieten, kann sich sehen lassen: Brot, Brötchen sowie süße Teilchen, Obst und Gemüse, haltbare Lebensmittel verschiedener Art und Produkte aus der Kühlung wie Milch, Joghurt, abgepackter Käse und Wurst. Einige Bedürftige, die nicht mehr zur Ausgabe kommen können, werden von uns sogar beliefert“, erzählen die Teamleiter Harald Krug und Josef Winkler.

Das Angebot finanziert sich über den symbolischen Beitrag der Kundinnen und Kunden und v.a. über Spenden. Von der Fürther Tafel e.V. bekommt das ehrenamtliche Team für den Ausgabetag Kühlfahrzeuge zur Verfügung gestellt, die ersten Jahre kam hier ein Fahrzeug des städtischen Bauhofs zum Einsatz, Treibstoff inklusive. Dank Unterstützung des Diakonievereins Oberasbach, einer ökumenischen Institution unserer vier Pfarrgemeinden, ist die Ausgabestelle mietfrei und mit Lager- und Kühlmöglichkeit im Keller der Diakoniestation untergebracht. Sie ist über eine Treppe links vor dem Eingang zugänglich - viele der Bedürftigen schätzen die diskrete Lage und den Wartebereich abseits der Straße sowie die Parkmöglichkeiten am Friedhof. Die Reihenfolge der Warenausgabe wird ausgelost.

Birgit Huber würdigte bei einem Besuch der Ausgabestelle das große Engagement der Ehrenamtlichen: „Es ist so toll, was Sie hier leisten - und es ist so traurig, dass es dieses Angebot überhaupt geben muss. Und leider wird die Nachfrage nach Ihren geretteten Lebensmitteln angesichts der hohen Energiekosten wohl noch steigen.“

Wer z.B. Bürger- oder Wohngeld oder eine Grundsicherung bekommt, kann das Angebot der Tafel nutzen. Ebenso Rentnerinnen und Rentner mit nur bescheidenen Bezügen, die ihre Bedürftigkeit nachweisen können. Man muss einen Berechtigungsschein beantragen, dann kann man sich einmal pro Woche als Zubrot gespendete Lebensmittel bei der Ausgabestelle in Oberasbach abholen.

Weitere Infos: bei der Fürther Tafel Mo bis Do von 9 bis 12 Uhr unter Tel. 0911 97 46 363 oder auf www.fuerther-tafel.de/oberasbach

Adresse der Oberasbacher Ausgabestelle:
Haus der Diakonie/Diakoniestation Oberasbach der Diakonie Fürth, Friedhofsweg 5


Mehr zur Arbeit der Ehrenamtlichen lesen Sie in der März-Ausgabe 2023 unseres Mitteilungsblattes auf Seite 10.

Foto: (c) Stadt Oberasbach
Foto: (c) Stadt Oberasbach
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