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20 Jahre: Partnerschaft im Herzen Europas

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Am 11. Mai 2002 begründeten der damalige Bürgermeister der Stadt Oberasbach, Bruno Allar, und der Präsident der damaligen Kommunalgemeinschaft L’Aurence Glane Developpement (AGD), Stéphane Camboa, die Städtepartnerschaft. Auch wenn die Kommunalgemeinschaft AGD nicht mehr existiert und die zehn Orte im Limousin andere Organisationsformen für ihre Verwaltung gefunden haben, so lebt die Freundschaft zwischen den Kommunen und ihren Menschen heute weiter fort.

Aus Anlass dieses 20-jährigen Jubiläums sind jetzt 44 Freunde dieses Projektes aus Oberasbach und dem Limousin für eine Woche in das Elsass gereist. Eine Region, die aufgrund ihrer wechselvollen Geschichte schon immer ein Brennpunkt der deutsch-französischen Beziehungen gewesen ist.

Die gemeinsamen Besuche von Obernai, dem ehemaligen Konzentrationslager Struthof, Colmar und dem Hartmannswillerkopf (einer im Ersten Weltkrieg heftig umkämpften Anhöhe) führte allen Beteiligten immer wieder deutlich vor Augen, wie wichtig diese gelebte Partnerschaft heute ist. Der Besuch des Europäischen Parlaments in Straßburg war einer der Höhepunkte, der zeigte, dass diese Region auch für die Versöhnung und den Aufbau des gemeinsamen europäischen Hauses steht.

Die gemeinsam verbrachten Tage waren gekennzeichnet von herzlichen Begegnungen, vielfältigem Austausch, fröhlichem Miteinander und tiefer Verbundenheit.

Den krönenden Abschluss bildete am Abend des 16. Juni das Jubiläumsessen mit einem Rückblick auf 20 gemeinsame Jahre und die vielen Erlebnisse, die diese Partnerschaft mit Leben gefüllt haben. Ein herzlicher Dank ging an alle, die über diese lange Zeit zum Gelingen beigetragen haben, insbesondere wurde auch derer gedacht, die nicht mehr unter uns weilen.

„Dieses Europa, unser Europa, ist vor allem ein Europa der Völker, der Bürger, das auf gegenseitigem Kennenlernen der Kulturen, Freundschaft, Dialog und Respekt basiert“, so Beatrice Tricard, Präsidentin des Comité Jumelage Amis d’Europe. „Dazu tragen alle mit ihrem Engagement bei, die 10 französischen Kommunen, die Stadt Oberasbach, die Vereinsmitglieder von Amis d’Europe und vom Kulturverein Oberasbach ebenso wie die Familien, die ihre Häuser für teilweise unbekannte Gäste bereitwillig öffnen.“

Sie zitierte auch Konrad Adenauer, der sagte: „Die Einheit Europas war ein Traum von einigen, sie ist zur Hoffnung von vielen geworden und heute ist sie für alle eine Notwendigkeit.“

Dazu passen auch die Worte der Ersten Bürgermeisterin Birgit Huber: „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass wir persönliche Kontakte haben und ein Stück des Weges gemeinsam gehen, um uns besser kennenzulernen, so dass uns keine nationalen Kräfte entzweien können. Der unsägliche Krieg in Europa und die flankierende Propaganda zeigt uns wie wichtig es ist, eigene Erfahrungen zu sammeln und sich nicht auf die Influencer unserer Zeit zu verlassen.“

Als Zeichen der Verbundenheit und der Freundschaft überreichte Birgit Huber ihren französischen Amtskolleginnen und -kollegen Schilder, die an den Rathäuser der zehn Partnergemeinden angebracht werden sollen, und die an die 20-jährige Partnerschaft im Herzen Europas erinnern. Ähnliche Schilder werden demnächst die Kreisverkehre und Ortseingänge in Oberasbach zieren. Die Reiseteilnehmer durften sich über eine Teetasse mit dem Wappen Oberasbachs und des Comité de Jumelage Amis d’Europe aus feinstem Porzellan aus Limoges freuen.

Alle Beteiligten haben sich nach der langen Zeit der Pandemie sehr über das Wiedersehen gefreut und umgehend neue gemeinsame Pläne geschmiedet.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie unter dem Titel "Ein Stück Weg gemeinsam" in der Mai-Ausgabe unseres amtlichen Mitteilungsblattes auf den Seiten 4 und 5.

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