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48 neue Stadtbäume für Oberasbach

  • Bauamt

Seit letzter Woche läuft die bislang größte Baumpflanzaktion der jüngeren Stadtgeschichte in Oberasbach. Ein Gärtnereiteam des städtischen Bauhofs pflanzt an verschiedenen Standorten insgesamt 48 neue Bäume, davon allein 20 Stück an der Langenäckerstraße.

Auch an der Albrecht-Dürer-Straße, am Spielplatz in der Steiner Straße und im Grün für alle stehen bald neue CO2-Speicher. „Bei der Auswahl der neuen Stadtbäume haben wir auf klimatolerante, trockenheitsresistente und bienenfreundliche Arten geachtet. Die Kornelkirsche etwa trägt auch Früchte, die z.B. Vögeln als Nahrung dienen können“, erklärt Tiefbauamtsleiter Marco Wolfstädter.

Bei den jeweils rund zehn Jahre alten Jungbäumen handelt es sich des Weiteren um Apfeldorn, Amerikanischen Amberbaum, Europäischen Zürgelbaum, Persischen Eisenholzbaum, die Türkische Baumhasel, Feldahorn, Rotahorn, Gewöhnliche Hopfenbuche, Edelkastanie und Japanischen Schnurbaum. Die Wuchshöhe liegt bei diesen Arten überwiegend zwischen sieben und 15 Metern, manche werden bis zu zwanzig Meter hoch. Pro Baumpflanzung benötigt das vierköpfige Gärtnereiteam rund anderthalb Stunden: Die Pflanzlöcher müssen bei lehmhaltigen Böden dabei jeweils mit einer Drainage ausgestattet werden, um Staunässe zu vermeiden. Baumböcke bieten den Bäumchen Schutz vor Sturmwind, Kokosbänder am Stamm schützen vor „Sonnenbrand“ und zu starker Verdunstung. Rund 11.000 Euro plus Material lässt sich die Stadt die zusätzliche Begrünung kosten. Die Bewässerung und Pflege übernimmt ebenfalls der städtische Bauhof.

Das Projekt ist als ein Beitrag für die Wiedergutmachung der durch das Wallensteinsche Feldlager im Dreißigjährigen Krieg 1632 angerichteten Schäden zu sehen: Damals sollen 13.000 Bäume gefällt worden sein, um die Befestigungsanlagen zu errichten. Bis zum Jubiläumsjahr 2032 gibt es daher die Idee, dass die am „Erlebnisweg Wallsteins Lager“ beteiligten Kommunen Oberasbach, Stein und Zirndorf symbolisch 13.000 neue Bäume pflanzen sollen.

Eine größere Anzahl an Bäumen pflanzt die Stadt regelmäßig auch im Rahmen von Wiederaufforstungen, wenn für Bauprojekte Bäume gefällt werden müssen. Bei einer Aufforstungsaktion auf einem privaten Waldstück in der Linder Siedlung setzten Anwohnerinnen und Anwohner zudem Ende März 150 Mini-Buchen, -Wildkirschen und -Ahornbäume. Die aktuelle Pflanzaktion von Stadtbäumen im Stadtgebiet stellt demgegenüber eine Besonderheit dar.

Bei der Begrünung Oberasbachs setzen das Tiefbauamt und der städtische Bauhof zusätzlich verstärkt auf mobile Pflanztröge – schließlich ist der Platz für neue Bäume oft begrenzt, da der Untergrund im Stadtgebiet von Rohren und Kabeln durchzogen ist. In Kürze werden in der Faber-Castell-Straße drei Pflanztröge aus Lärchenholz aufgestellt, die die Mudra Drogenhilfe im Auftrag des Tiefbauamts gefertigt hat. Weitere Aufstellflächen sind in Planung, so wird z.B. die Hochstraße nach ihrer derzeitigen Sanierung ebenfalls mit insgesamt sechs Trögen ausgestattet.

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