Aktion Saubere Landschaft 2025
Das Engagement der Oberasbacher Bürgerinnen und Bürgern für saubere Wiesen, Wege und Grünflächen ist bewunderswert. Über 340 Personen aller Altersgruppen haben am Samstag, 15. März, wieder in ganz Oberasbach Müll gesammelt. Allein an Restmüll sind fast 2,8 Tonnen zusammengekommen, die über den Bauhof entsorgt werden mussten.
Neben zahlreichen Gruppen, Vereinen und Parteien waren auch wieder viele Familien und Freundeskreise mit ihren Kindern im ehrenamtlichen Einsatz. Allein mit rund 100 Kindern, Eltern und Lehrkräften war die Grundschule Altenberg angemeldet. Zwei bis drei Stunden haben die Freiwilligen in ganz Oberasbach bei kühlen Temperaturen fleißig gesammelt. Anschließend ging es in den Bauhof, wo bereits eine heiße Kartoffelsuppe und Getränke auf die Durchgefrorenen warteten. Die Kinder erhielten noch eine von Bürgermeisterin Birgit Huber unterschriebene Teilnahmeurkunde und dann klang der Vormittag gemütlich bei guten Gesprächen aus.
So lobenswert der Einsatz der 340 Bürgerinnen und Bürger ist, umso rücksichtsloser ist das Verhalten derjenigen zu bewerten, die ihren Abfall einfach unbedacht oder gar absichtlich einfach in die freie Natur werfen.
Wieder wurden insgesamt rund 10 Liter Motoröl gefunden und anschließend fachgerecht entsorgt. Die Vorstellung, welche Verseuchung im Boden entsteht, wenn dieses Altöl im Boden versickert, lässt die Stadt verstärkt an die Mitbürger appellieren, diese Gefahrstoffe künftig am Wertstoffhof in Leichendorf oder bei der nächsten Sondermüllsammlung auf dem Rathausplatz in der kommenden Woche (Dienstag, 25. März 2025, 14.30 bis 17.30 Uhr) abzugeben.
Darüber hinaus wurden wieder insgesamt 46 Autoreifen mit und ohne Felgen sowie eine Kfz-Batterie gesammelt und abtransportiert. Neben einem Kinderroller fanden die Freiwilligen u.a. eine Radfelge oder gar eine Bettmatratze. Wenn auch in diesem Jahr ein Eindruck besteht, dass rund eine Tonne weniger Abfall weggeworfen wurde, ist dennoch eine Zunahme an Zigarettenkippen, Flaschen und Scherben deutlich wahrzunehmen. Gerade die letztgenannten sind enorm gefährlich: die Kippen, weil sie und vor allem ihre Filter nur sehr langsam verrotten (10 bis 15 Jahr, der Filter sogar zwischen 15 und über 100 Jahren) und zudem das Grundwasser gefährden; sowie die Flaschen und Scherben, weil sie einfach ein enormes Verletzungsrisiko insbesondere für Kinder bieten.
Die Stadt Oberasbach dankt allen, die sich an dieser Aktion aktiv beteiligt haben und bittet alle, die Abfälle weggeworfen haben, das im kommenden Jahr zu unterlassen. Vielen Dank.









