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Aktionsprogramm „Toter Winkel – Todes-Winkel“

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Ein Feuerwehrauto mit 40-50 Kindern, die im toten Winkel stehen.
Unglaublich, aber keines der Kinder im Bild ist für den LKW-Fahrer mit dem Standardaußenspiegel vom Fahrersitz zu sehen!

Kinder sind das schwächste Glied in der Kette aller Verkehrsteilnehmer. „Deshalb ist es der Grundschule Altenberg so wichtig, ihre Schüler für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren“, sagt Rektorin Gabriele Eitel. Am 21. Mai war der ADAC mit seinem Aktionsprogramm „Toter Winkel – Todes-Winkel“ zu Gast.

Den Kindern der vierten Klassen wurde dargestellt, was ein toter Winkel ist und wie groß der Bereich ist, in dem sie rund um einen LKW vom Fahrer nicht gesehen werden. Dazu lautet der Merkspruch: „Wenn ich den Fahrer im LKW-Spiegel nicht sehen kann, dann kann der LKW-Fahrer mich auch nicht sehen!“

Die Demonstration des ADAC verdeutlichte, dass allein in dem toten Winkel auf der Beifahrerseite des LKW gut 40 Kinder stehen können. Schwer zu glauben, dass man eine Gruppe von 40 Kindern einfach übersehen kann, wenn sie sich nur in dem bestimmten Winkel seitlich hinter der Beifahrertür aufhalten. Sie werden vom Standardaußenspiegel des LKW nicht erfasst.

Ähnlich ist es übrigens auch im Bereich unmittelbar vor dem LKW. Die von außen deutlich sichtbaren Kinder sind aus dem Führerhaus ohne zusätzliche Spiegelsysteme für den Fahrer nicht zu erkennen.

Die Kinder waren darüber dermaßen erstaunt, dass einige sofort in das Führerhaus kletterten, um dieses Phänomen zu überprüfen. Aber die Gefahr wurde erkannt.

„Ganz wichtig ist es daher für die Kinder“, so ADAC-Mitarbeiter Dirk Höppe, „lieber nicht dicht an LKWs vorbeizufahren, da man nie wissen kann, ob der Lkw rechts abbiegen wird. Wenn ihr unsicher seid, ist es besser auf die Vorfahrt zu verzichten und zu warten.“

„Für die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg und in der Freizeit führen wir diese Aktion Toter Winkel jedes Jahr gemeinsam mit dem ADAC in allen vierten Klassen durch“, ergänzt Gabriele Eitel, „in allen zweiten Klassen wird jährlich das Fahrradturnier durchgeführt, um den sicheren Umgang mit dem Fahrrad zu trainieren.“

Die Grundschule Altenberg dankt Dirk Höppe (ADAC) und Thomas Brüchert von der Feuerwehr Altenberg, die freundlicherweise ein Feuerwehrfahrzeug als LKW bereitgestellt hat.

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