Die Idee eines Begegnungscafés am Friedhof

Menschen begegnen sich am Friedhof, sprechen miteinander, tauschen sich aus. „Wäre es nicht schön, diesen Menschen einen Raum in gemütlicher Atmosphäre zu bieten?“, dachten sich einige Bürgerinnen und Bürger. Die Kirchengemeinde St. Stephanus hat signalisiert, das Projekt als zukünftiger Träger zu unterstützen.
So wurde die Idee geboren, in den leerstehenden Ausstellungsräumen eines Steinmetzbetriebes an der Aussegnungshalle ein Friedhofscafé mit Außenfläche einzurichten. Die Räume gehören der Stadt Oberasbach. Der Betrieb soll von ehrenamtlichen Helfern der Kirchengemeinde St. Stephanus durchgeführt werden.
Am vergangenen Montag, den 20. Januar, beriet der Umwelt-, Bau- und Grundstücksausschuss des Stadtrates über diese Idee. Für die Initiatoren sprechen folgende Gründe für die Einrichtung einer solchen Begegnungs- und Kommunikationsstätte in der St.-Stephanus-Straße:
- Gemeinnützige Nutzung für die Öffentlichkeit
- Aufwertung des Friedhofsareals
- Gelegenheit für aktive Trauerarbeit und Ort gegen Vereinsamung
- Nutzung für Friedhofsbesucher und Spaziergänger im Naherholungsgebiet Hainberg
- Alleinstellungsmerkmal in der Metropolregion Nürnberg
Die Räume befinden sich nach jahrelangem Leerstand in einem renovierungsbedürftigen Zustand. Die dringend erforderlichen Arbeiten könnten unter dieser Maßgabe durch die Stadt zielgerichtet durchgeführt werden und das Gesamterscheinungsbild des Eingangsbereiches des Friedhofs verbessern.
Deshalb hat der Umwelt-, Bau- und Grundstücksausschuss beschlossen, die Räume des bisherigen Blumenladens, des potenziellen Begegnungscafés und der Friedhofswärterwohnung zu sanieren und instand zu setzen.
„Es freut mich, dass wir mit diesem Projekt eine schöne und sinnvolle Nutzung für das Gebäude gefunden haben“, so erste Bürgermeisterin Birgit Huber. Jetzt gelte es, das Projekt energisch voranzutreiben, um das Begegnungscafé möglichst schnell eröffnen zu können.
Über den weiteren Verlauf werden wir Sie auf dem Laufenden halten.