Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet
Aufgrund der milden Witterung beginnt die Stadt in Kürze mit Maßnahmen, die die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners einschränken bzw. im besten Fall unterdrücken soll.
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass in den vergangenen Jahren der Eichenprozessionsspinner auch in Oberasbach an verschiedenen Stellen aufgetreten ist. Dies hat teilweise zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der benachbarten Anwohner geführt.
Es muss befürchtet werden, dass diese Raupe auch in diesem Jahr wieder Eichen befällt. Die Stadt Oberasbach beabsichtigt daher, diese gesundliche Beeinträchtigung der Bürger:innen soweit möglich zu verhindern. An der Waldfläche "Birkenstraße Trimm-Dich-Pfad“ und an der Waldfläche „Spielplatz Oberer Locher Weg" soll die Raupe mit dem biologischen Mittel „Foray ES“ bekämpft werden. Die Maßnahmen werden von einer Fachfirma - voraussichtlich am 6. Mai 2024 - durchgeführt. Die unmittelbaren Nachbarn werden vor der Ausführung durch Wurfzettel informiert.
Bereits mehrfach wurde in der Vergangenheit über das Problem des Eichenprozessionsspinners berichtet. Die Raupe frisst Eichen teilweise komplett kahl. Ihre feinen Brennhaare rufen bei den Menschen einen üblen Juckreiz hervor. Die Härchen haften an Kleidern und Schuhen und lösen beim Berühren allergische Reaktionen aus; Einatmen kann zu Reizungen der Schleimhäute und der Atmungsorgane führen. Die Gesundheit der davon betroffenen Mitbürger kann hierdurch erheblich beeinträchtigt werden.
Aus Umweltschutzgründen wird auf allen städtischen Grünflächen auf den Einsatz von Spritzmitteln verzichtet. Beim Auftreten der Eichenprozessionsspinner-Raupen kommt ein spezielles Klebemittel zum Einsatz, dass die feinen Brennhaare bindet und die Verbreitung verhindert.
Update: Der Beginn der Sprühaktion musste aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen vom 6. auf den 13. Mai verschoben werden!

