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"Besser leben ohne Plastik"

  • Nachhaltigkeit, Umwelt & Klima
Vier Frauen um einen Stehtisch in der Stadtbücherei
Nadine Schuberth (re.) gemeinsam mit Sina Mixdorf (Nachhaltigkeitsbeauftragte) sowie Claudia Hendrych und Edith Backer von der Stadtbücherei.

Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie Ihr Leben ohne Plastik aussehen könnte? Am Donnerstag, den 16. Mai 2024 gab Nadine Schubert, Buchautorin und Bloggerin, eine Vorstellung davon wie ein weitgehend plastikfreier Alltag einer Familie funktionieren kann.

Nadine Schubert widmete den Vormittag zwei interessierten dritten Klassen der Grundschule Altenberg, um das Thema „Besser leben ohne Plastik“ zu diskutieren. Abends hielt sie in der städtischen Bücherei einen Vortrag, der praktische Lösungsansätze zur Reduktion des individuellen Plastikkonsums vorstellte.

Grundlage ihrer Vorträge sind ihre Bücher „Besser leben ohne Plastik“, „Noch besser leben ohne Plastik“ und das Kinderbuch „Grüne Helden - Ohne Plastik geht es auch“. Inhaltlich bietet Nadine Schubert in ihren Büchern leicht umsetzbare Ratschläge und Alltagstipps und motiviert ihre Leser, Schritt für Schritt Plastik zu reduzieren und so einen positiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Der Vortrag bezog sich weniger auf die allgemein bekannten weitreichenden Probleme, die durch den hohen Gebrauch von Plastik entstehen, sondern zeigte vielmehr praxisnahe Strategien für einen plastikfreieren Alltag auf.

Einsparpotenzial bei Plastikverpackungen

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Plastikmüll allein durch Ihren Lebensmitteleinkauf entsteht? Lebensmittelverpackungen, Einwegflaschen und Plastiktüten sind dabei die Hauptverursacher. Frau Schubert appellierte an das Publikum, eigene Behälter und wiederverwendbare Taschen zum Einkaufen mitzunehmen. Sie hob besonders die Nutzung von Stoffbeuteln für Obst, Gemüse und Brot und wiederverwendbaren Boxen für den Käse- und Wursteinkauf an der Theke hervor, die einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von Plastikabfällen leisten könnten.

Reduktion von Müll durch wiederverwendbare Getränkebecher

Allein in Deutschland werden pro Stunde rund 320.000 Einwegbecher genutzt und entsorgt, diese bestehen zwar nicht alle aus Plastik, verursachen aber nichts desto trotz immense Müllberge. Die Autorin empfahl umweltfreundliche Alternativen wie die Mitnahme eines eigenen Mehrwegbechers oder die Nutzung von Pfandbechern, die mittlerweile in vielen Cafés angeboten werden. Diese einfachen Maßnahmen könnten nicht nur die Müllberge erheblich verringern, sondern auch das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum stärken.

Umweltverträgliche Reinigungsmittel als Alternative

Darüber hinaus sprach Schubert über die Möglichkeit, herkömmliche Reinigungsmittel durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen. Sie stellte verschiedene Rezepte für selbstgemachte Reinigungsmittel vor, die aus einfachen Haushaltszutaten wie Essig, Natron und Zitronensäure bestehen. Diese seien nicht nur umweltfreundlicher und kostengünstiger, sondern auch frei von schädlichen Chemikalien.

Alternativen machen einen Unterschied

Generell betonte Schubert die Wichtigkeit, Plastik im Alltag bewusst zu reduzieren und Alternativen zu finden. Sie präsentierte zahlreiche Tipps, wie im Haushalt und im persönlichen Umfeld Plastik vermieden werden kann. Dazu gehören u.a. der Verzicht auf Einwegprodukte, die Nutzung langlebiger Materialien wie Glas und Edelstahl sowie der bewusste Kauf unverpackter Produkte. Sie motivierte das Publikum, durch kleine Schritte einen großen Unterschied zu machen, und betonte, dass jeder Einzelne zur Reduktion des Plastikmülls beitragen könne. Ihr eindringlicher Appell lautet: „Geben Sie Ihr Geld denen, die es besser machen.“ Damit zielt sie auf die Angebote ab, die bewusst auf die Einsparung von Plastik achten und Müll vermeiden.

Insgesamt war der Vortrag von Nadine Schubert eine inspirierende und motivierende Veranstaltung. Er zeigte eindrucksvoll, wie einfach es sein kann, im Alltag auf Plastik zu verzichten und somit einen bedeutenden Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Im Rahmen des vhs-Stützpunkts Verbraucherbildung wurde dieses Bildungangebot vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert und war daher kostenfrei.

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