Sprungziele

Blinkis für einen sicheren Schulweg

  • Jugend & Kinder
  • Mobilität

Am 17. September 2025 fand die mittelfränkische Auftaktveranstaltung der Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ in der Turnhalle der Grundschule Altenberg statt. Für mehr Sichtbarkeit und damit mehr Sicherheit auf dem Schulweg erhielten alle 99 Erstklässler von der Verkehrswacht Landkreis Fürth gelbe Reflektorlichter, die von Sparkasse Fürth und Infra Fürth gesponsert wurden.

Die sogenannten Blinkis – leuchtende, batteriebetriebene Reflektorlichter, die mit einem Karabinerhaken an Jacke oder Schulranzen befestigt werden können – erhöhen die Sichtbarkeit: Kinder werden von anderen Verkehrsteilnehmern frühzeitiger wahrgenommen, was im Straßenverkehr entscheidende Sekunden bedeuten kann. Viele Kinder legen in diesen Tagen ihren Schulweg zum ersten Mal ohne Begleitung zurück. Erfahrung und Übersicht fehlen oft noch, dazu kommen Risiken durch Dunkelheit am Morgen und schlechte Sicht. Die Blinkis sorgen dafür, dass Erstklässler aus deutlich größerer Entfernung wahrgenommen werden: Während ohne Reflektoren die Sichtbarkeit bei etwa 25 Metern liegt, könne diese mit Blinkis auf bis zu 140 Meter gesteigert werden. Somit wächst die Chance, dass Autofahrer, Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig reagieren können.

Die Aktion wird getragen von der Verkehrswacht Landkreis Fürth in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Fürth und Infra Fürth. Bei der Übergabe der Blinkis an der Grundschule in Altenberg betonten die Ehrengäste, dass diese Maßnahme nicht allein durch technische Hilfsmittel funktionieren könne: „Das vorsichtige und rücksichtsvolle Verhalten aller Verkehrsteilnehmer ist wichtig, um die Sicherheit der Schulkinder zu gewährleisten“, so Erste Bürgermeisterin Birgit Huber.

Dr. Kerstin Engelhardt-Blum, Regierungspräsidentin des Bezirks Mittelfranken, legte den Kindern bei ihrem Grußwort ein Bilderbuch zum Thema Straßenverkehr mit dem Titel „Der Ernst des Lebens: Den Schulweg gehen wir gemeinsam“ ans Herz – ihr Privatexemplar hatte sie zur Ansicht mitgebracht.

Schulleiterin Gabriele Eitel wies u.a. auf die Aktion „Zu Fuß zur Schule“ hin, an der sich die Grundschule Altenberg auch dieses Jahr wieder beteiligt: Ab Anfang Oktober treten hier alle Klassen vier Wochen lang in einen Wettstreit, wer die meisten Schulwege ohne Auto zurücklegt. Dahinter steckt der Wunsch, das Aufkommen der berüchtigten „Elterntaxis“ zu verringern und die Verkehrssituation morgens vor dem Schulgebäude zu entlasten. Bürgermeisterin Birgit Huber stellte gleich in Aussicht, dass die Klasse mit der höchsten Punktzahl wieder zu ihr ins Rathaus kommen könne. 

Polizeidirektor Ingo Lieb, im Polizeipräsidium Mittelfranken Leiter des Sachgebiets für polizeiliche Verkehrsaufgaben, ermahnte: „Der Schulweg ist von Haus aus nicht kindgerecht, da gibt es oft komplexe Situationen. Oft ist es der morgendliche Zeitdruck, der einen Fehler machen lässt – das gilt auch für die Eltern.“

Gleich drei musikalische Einlagen von Schülerinnen und Schülern der Klassen 2b, 2c, 4a und 4b lockerten die Veranstaltung in der liebevoll mit Selbstgemaltem geschmückten Turnhalle auf. Für die gekonnten Darbietungen, teilweise mit Percussion-Elementen und kleinen Choreografien, gab es viel dankbaren Applaus.

Schirmherr der seit 1969 bestehenden Gemeinschaftsaktion, die mit starken Partnern und Aktionsträgern für die Erhöhung der Verkehrssicherheit unserer Schulkinder auf dem Weg zur Schule und wieder nach Hause zusammenarbeitet, ist der Bayerische Ministerpräsident. 

Uns allen ein unfallfreies Schuljahr 2025/2026!

Download-Tipp: Flyer "Sicherheit auf dem Schulweg" der Gemeinschaftsaktion in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Unfallversicherung Bayern / Bayerische Landesunfallkasse 

Foto: (c) Stadt Oberasbach Verteilten Blinkis an alle Erstklässler: Adolf Dodenhöft, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Fürth, Gabriele Eitel, Schulleiterin Grundschule Altenberg, Dr. Kerstin Engelhardt-Blum, Regierungspräsidentin Bezirk Mittelfranken, Marcus Steurer, Geschäftsführer Infra Fürth, Landrat Bernd Obst, Polizeioberkommissar Markus Dieret, 2. Vorsitzender Verkehrswacht Fürth, Birgit Huber, Erste Bürgermeisterin Stadt Oberasbach, Polizeidirektor Ingo Lieb, Leiter des Sachgebiets für polizeiliche Verkehrsaufgaben Polizeipräsidium Mittelfranken (v.l.)
Foto: (c) Stadt Oberasbach
Foto: (c) Stadt Oberasbach
Alle Nachrichten

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.