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Büchertauschregal – Neu in der alten Post

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Eigentlich zu schade zum Wegwerfen, aber zu Hause stauben sie nur zu. Wer hat das nicht schon einmal beim Anblick besonderer Bücher in seinem Bücherregal gedacht? Wäre es nicht schön, wenn sich noch ein anderer an dem Lesegenuss erfreuen und man selbst sich gleichzeitig neuen Lesestoff besorgen könnte? Das bietet nun das neue Büchertauschregal in der alten Post am Rathaus.

In seiner Funktion als Stadtseniorenrat hat Kassier Josef Wegele die Initiative ergriffen und mit großem Engagement diese Idee mit B-I-T Bürger-Info-Treff und Stadtverwaltung gemeinsam umgesetzt. Ein kleineres Büchertauschregal gab es bereits in den alten Räumlichkeiten im B-I-T. Dieses musste allerdings aus Platzmangel beim vorübergehenden Umzug ins Rathaus weichen.

„Der neue Platz im Eingangsbereich der alten Postfiliale am Rathaus ist ideal“, sagte die Erste Bürgermeisterin Birgit Huber, die dieses Projekt von Anfang an unterstützte. „Überdacht, trocken und demnächst wieder in unmittelbarer Nähe des B-I-T und vor allem fast jederzeit zugänglich.“

„In der Vergangenheit war die Resonanz auf das Tauschregal eher begrenzt“, ergänzte Josef Wegele, „weil die Öffnungszeiten immer an das B-I-T angelehnt waren. Die computergesteuerten Zutrittszeiten zum Eingangsbereich der alten Post sind jetzt viel besucherfreundlicher“. Montag bis Freitag ist der Zugang von 8.30 Uhr bis 19.00 Uhr und am Samstag ebenfalls von 8.30 Uhr bis 14.00 Uhr möglich. Nach dem Umzug des B-I-T in die alte Post in den nächsten Monaten sollen die Öffnungszeiten des Büchertauschregals sogar bis auf 22.00 Uhr ausgeweitet werden.

Wie soll es funktionieren?

Gedacht ist das Büchertauschregal tatsächlich als Tauschbörse, man gibt Bücher ab und nimmt (möglichst) die gleiche Anzahl Bücher wieder mit. Damit bleibt diese Einrichtung ein lebendiger Austausch, der immer neuen Lesestoff bietet. Einmal monatlich möchte der Stadtseniorenrat den Bestand überprüfen und „Ladenhüter“ aussortieren.

Die Kapazität des Regals ist fast dreimal so groß wie zuvor. Die angestrebten Rubriken sind vielfältig und populär. Derzeit findet man bereits eine vielseitige Auswahl an Romanen, Krimis, Jugendbüchern, Sachbüchern und Reiseführern. Die Bandbreite der Autoren reicht von Frank Schätzing über Ken Follett, Stig Larsson, Johannes Mario Simmel, Isabelle Allende bis hin zu Richard David Precht oder Theodor Fontane, um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Ob es eine eigene Rubrik für „Verbotene Bücher“ wie „Auch Männer können Spülmaschinen ausräumen“ gibt, war vom Verfasser dieses Berichts noch nicht in Erfahrung zu bringen. Wie dem auch sei, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, um einfach mal zu stöbern.

Bei der Gelegenheit kann man natürlich auch gleich die nahegelegene Stadtbücherei besuchen.

Erste Bürgermeisterin Birgit Huber und Josef Wegele räumen Bücher in das neue Büchertauschregal ein
Außenansicht des Eingangsbereiches des alten Postgebäudes am Rathaus mit Sitzbänken und Kleinkinderspielgeräten im Hintergrund
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