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Hospiz-Charta unterzeichnet

    Die Bayerische Staatsministerin Melanie Huml und Landrat Matthias Dießl bei der Unterzeichnung der Hospiz-Charta im Kreise der 14 Bürgermeister des Landkreises Fürth (u.a. auch Birgit Huber)

    Im Beisein der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml haben Landrat Matthias Dießl und die Bürgermeister der 14 Landkreisgemeinden die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen unterzeichnet.

    Damit bekunden sie die Bereitschaft der Kommunen, sich im Sinne der Charta und ihrer Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie für die Verbesserung der Situation schwerstkranker und sterbender Menschen, ihrer Familien und der ihnen Nahestehenden einzusetzen und auf dieser Grundlage für die Einlösung ihrer Rechte einzutreten.
     
    „Der Landkreis Fürth war vor vier Jahren Gründungsmitglied des Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerkes und hat sich von Anfang an für dessen Werte und Ziele eingesetzt“, so Landrat Matthias Dießl und weiter „ich freue mich, dass wir nun gemeinsam mit allen Landkreiskommunen durch die Unterzeichnung der Charta noch einmal deutlich machen, wie wichtig die Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen ist. Wir im Landkreis Fürth erachten die Ansiedlung eines stationären Hospizes in unserer Region als sehr wichtig und verfolgen dieses Ziel gemeinsam mit unseren Kommunen und der Stadt Fürth.“Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml: "Unser Ziel ist, dass schwerstkranke Menschen in ihren letzten Tagen nicht alleine sind und eine bestmögliche Betreuung erhalten. Bayern ist 2012 als erstes Bundesland der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" beigetreten und hat auch damit eine Vorreiterrolle beim Thema Hospiz- und Palliativversorgung übernommen. Wir werden in den kommenden Jahren den Ausbau der Hospiz- und Palliativangebote weiter kräftig unterstützen und stellen allein im Doppelhaushalt 2019/20 über 2,1 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Unser Ziel ist es, die Angebote langfristig zu verdoppeln."  
     
    Nach der Unterzeichnung der Charta gab es durch den Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin Heiner Melching und Franziska Kopitzsch von der Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung Handlungsempfehlungen für die anwesenden Vertreter aus Politik und stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen. Außerdem wurden Gesprächskreise zur Sorgearbeit und Sorgekultur am Lebensende angeboten. Organisiert wurde der Tag durch die Netzwerkmoderatorin Angelika Hecht vom Hospiz- und PallativVersorgungsNetzwerk Region Fürth.

    (Text: Landratsamt Fürth)

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