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Christian Jäger aus dem Stadtrat ausgeschieden

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Porträt von Christian Jäger
Christian Jäger
Christian Jäger

Eindeutig fiel die Reaktion der Stadtratskolleginnen und -kollegen in der Novembersitzung aus, als SPD-Fraktionssprecher Christian Jäger seinen Verzicht auf sein Mandat zum 31. Dezember 2022 verkündete: Großes Bedauern machte sich über die Fraktionsgrenzen hinweg breit.

„Hart in der Sache, kritisch, aber immer konstruktiv und kooperativ zeigte sich Christian Jäger in den vielen Sitzungen des Stadtrates und seiner Gremien in den letzten mehr als 14 Jahren“, beschreibt Erste Bürgermeisterin Birgit Huber den SPD-Mann. „So haben wir ihn kennen- und schätzen gelernt.“

Mit gerade einmal 19 Jahren zog der heute 33-Jährige 2008 in den Oberasbacher Stadtrat ein. Ein Jahr zuvor war er in die SPD eingetreten und wurde auf Anhieb gewählt. Damals hat er sich bereits für den Bau einer Dreifachsporthalle eingesetzt. Deshalb freut sich Christian Jäger heute besonders darüber, dass sich diese Halle nun endlich im Bau befindet.

Seine Entscheidung nach so langer Zeit während der Wahlperiode aus dem Stadtrat auszuscheiden, hat er sich nicht leicht gemacht, aber seine weitere berufliche Entwicklung und der Familienzuwachs im letzten Jahr haben den dreifachen Familienvater bewogen, seine Prioritäten neu zu setzen. „Ich kann leider den Ansprüchen an das Amt eines Stadtrates und auch meinen eigenen Ansprüchen daran nicht gerecht werden, da mich Familie und Beruf inzwischen ungleich mehr fordern als das noch vor einigen Jahren der Fall war.“ Von daher war dieser Schritt nur konsequent. Christian Jäger bleibt der Lokalpolitik aber dennoch erhalten und möchte sich weiterhin als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins engagieren. Gleichzeitig freut er sich aber auch darauf, mehr Zeit für seine Familie, die Kinder und seine Hobbys zu haben: Fußball, Wandern und jegliche Bewegung an der frischen Luft. Sommer wie Winter zieht es ihn in die Berge. Und vielleicht findet der begeisterte Clubberer ja jetzt auch wieder Gelegenheit, selbst wieder mal am Sportplatz zu stehen.

Das obligatorische Bier nach den Stadtratssitzungen wird Christian Jäger sicherlich ein wenig vermissen. „Politik wird in Oberasbach noch am Biertisch gemacht“, sagt der gebürtige Nürnberger, „denn hier tauscht man nochmal seine Argumente aus und überdenkt auch seine eigenen Positionen.“

Gerne erinnert er sich auch an eine Anekdote zum 1. April mit dem leider bereits verstorbenen Stadtratsmitglied Manfred Frank. Ein Artikel in den Fürther Nachrichten zum Bau eines Wasserkraftwerks am Asbach hatte einige Bürger dazu verleitet, eine Ausstellung im Rathaus zu besuchen, die es gar nicht gab. „Da sind uns viele auf den Leim gegangen“, schmunzelt Christian Jäger, „und das Telefon bei den Mitarbeitenden der Stadt stand an diesem Tag nicht still.“

Seinen (nun ehemaligen) Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat wünscht Christian Jäger , dass sie den Mut haben, die nötigen Entscheidungen zu treffen und dabei über den Tellerrand zu blicken. Dafür hält er den parteiübergreifenden Austausch, wie er in Oberasbach auch praktiziert wird, für sehr wichtig.

„Auch wenn wir in politischen Fragen durchaus kontroverse Ansichten vertreten haben, war es immer ein fairer Wettstreit der Meinungen“, fasst Birgit Huber zusammen. „Ich bedanke mich im Namen der Stadt Oberasbach für das Engagement und den persönlichen Einsatz von Christian Jäger für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger und freue mich künftig auf gute Gespräche mit ihm abseits des Sitzungssaals.“

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