„Das Beste für die Bürger:innen möglich machen“

Dana Hofmann, 40 Jahre, ist tatkräftig und kreativ. Seit 2004 ist die gebürtige Erzgebirgerin in der Steuerberatung tätig. Zunächst arbeitete sie in Stuttgart, dann in Nürnberg in Steuerkanzleien, seit März hat sich die 40-Jährige das Steueramt im Rathaus als Wirkungsstätte ausgesucht.
Hallo Frau Hofmann, willkommen im Rathaus. Was hat Sie an der Position angesprochen?
Seit 2018 wohnen wir mit unserer kleinen Familie in Oberasbach. Da ich seit 2012 bei einer Kanzlei in Nürnberg gearbeitet hatte, fühlte ich mich bereit für etwas Neues. Wir haben keine Lokalzeitung abonniert, daher studiere ich das Mitteilungsblatt „Infos für alle“ immer sehr genau. Dabei hat mich die Stellenausschreibung angesprochen, und schon in den Vorstellungsgesprächen hatte ich einen guten Eindruck von meinen künftigen Kolleg:innen. Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Zusage erhalten habe. Das Thema Steuern jetzt von der „anderen Seite“ zu beleuchten finde ich sehr spannend.
Was reizt Sie am Thema Steuern allgemein?
Ich bin ein sehr strukturierter Mensch, gründlich und genau, und war immer gut in Mathe. Darum habe ich mich nach der Schule für die Ausbildung zur Steuerfachangestellten entschieden. Auch wenn man das nicht zuerst mit dem Thema Steuern assoziiert, hat der Job viele kreative Seiten. Ich versuche immer, die Schnittstelle zwischen Muss und Kann und somit die beste Lösung für die Kund:innen zu finden. Das ist hier im Rathaus zwar von den Fragestellungen her anders, aber dennoch ähnlich. Wir haben als Sachbearbeiter gewisse Handlungsspielräume. Auch wenn es manchmal nur kleine Unterschiede sind, können Sie den jeweiligen Personen viel helfen.
Wie leicht oder schwer fanden Sie den Einstieg in Oberasbach?
Da ich immer offen für Neuerungen bin und mich das Thema Steuern schon eine ganze Weile begleitet hat, habe ich keine Schwierigkeiten bei der Umstellung. Die Abgabenordnung spielt eine große Rolle, deswegen werde ich dieses Wissen noch weiter vertiefen. Bei Fragen kann und darf ich mich immer an meine Kolleg:innen und Vorgesetzten wenden. Ich fühle mich hier sehr wohl.
Sie stammen aus Sachsen, haben lange in Baden-Württemberg gelebt und sind jetzt in Franken heimisch geworden. Was hat Sie an Oberasbach als Wohnort überzeugt?
Meine Eltern leben noch im Erzgebirge, mein Bruder wohnt in Berlin. Da war Mittelfranken von Stuttgart aus gesehen wesentlich näher an Zuhause. Außerdem wollten wir in der Nähe einer Großstadt leben ohne ganz mittendrin zu sein. Vor fünf Jahren haben wir dann ein Haus gefunden und in drei Monaten komplett renoviert. Jetzt fühlen wir uns hier pudelwohl.
Was ist Ihr Lieblingsplatz in Oberasbach?
Das kann ich schwer sagen, weil es hier so viele schöne Orte gibt. Wir sind zu 95 Prozent mit den Rädern unterwegs, auch die Kinder. Da ist man schnell auf einem spannenden Spielplatz oder am Hühnerhof; und natürlich lieben wir den Hainberg.
Wir wünschen weiter viel Spaß beim Entdecken und danken für das Gespräch!