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„Das habt ihr toll gemacht!“

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Mit diesem Lied begrüßten die Kinder des Kindergartens nun die geladenen Gäste bei der kleinen Einweihungsfeier am 7. Juli. Am 5. Juni hatten sie ihren Kindergarten St. Markus spielend und lachend wieder in Beschlag genommen. Damit ging eine mehr als zweijährige Übergangszeit im Ausweichquartier in St. Stephanus in Unterasbach zu Ende.

Nach einer Bestandsaufnahme 2019 begannen im Herbst 2020 die eigentlichen Bauarbeiten zur Generalsanierung des in die Jahre gekommenen Kindergartens. Der vordere Teil zur Eichenfeldstraße hin musste abgerissen werden und konnte durch einen komplett neuen und vor allem hellen Eingangsbereich mit Büroräumen für die Leitung komplett neu gebaut werden. Der hintere Teil des langgezogenen Gebäudes wurde saniert und viele Elemente aus dem alten Kindergarten wurden in den nun eingeweihten Räumen wiederverwendet. Das sparte nicht nur Kosten, sondern erhält auch den besonderen Charme dieser Einrichtung.

Die Kirchengemeinde und die Stadt Oberasbach hatten während der Bauphase enorme Anstrengungen unternommen, um den Kindern eine zeitgemäße Umgebung zu errichten.

„In unsere Bauphase fielen viele unerwartete Faktoren, die wir erst einmal bewältigen mussten“, sagte Klaus Klemm vom Kirchengemeindeamt. Damit meinte er die enormen Kostensteigerungen an den Rohstoffmärkten, die Einschränkungen der Corona-Pandemie, Fachkräfte- und Handwerkermangel und nicht zuletzt die Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine.

Die Kostenexplosionen haben die Kirchengemeinde St. Markus an den Rand ihrer Möglichkeiten gebracht. Zweimal hat die Stadt während der Bauphase geholfen, Finanzlöcher zu stopfen, da die Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen eine originäre Pflichtaufgabe der Kommunen ist. St. Markus hat gespart wo immer es ging und sinnvoll war.

Pfarrer Berthold Kreile dankte allen Haupt- und Ehrenamtlichen für ihren großartigen Einsatz für dieses Projekt, den Unterstützern aus der Wirtschaft sowie der Bürgerstiftung, dem Diakonieverein und natürlich auch der Stadt Oberasbach für die überaus gute Zusammenarbeit und konstruktive Bereitschaft zu helfen, wo Hilfe benötigte wurde. Nicht zuletzt bedankte er sich natürlich auch  bei der Kirchengemeinde St. Stephanus, die ihren alten Kindergarten bereitwillig als Übergangsquartier zur Verfügung stellte. Von den weiteren Ehrengästen kamen natürlich auch Dekan Schuster, der Architekt Herr Strelow, Pfarrer Matthias Stepper von der kath. Pfarrei St. Johannes und der stellv. Landrat Franz Forman zu Wort.

Erste Bürgermeisterin Birgit Huber überreichte als traditionelles Geschenk ein Brot, das Gottes Segen symbolisieren soll sowie Salz, das dem Aufenthalt in dieser Einrichtung noch die richtige Würze geben soll. Sie hob nochmal die offene Zusammenarbeit hervor und wünschte dem KiTa-Team und dem Betreiber dieser Einrichtung, aber vor allem den Kindern viel Freude in ihrem neuen Zuhause.

„Hier sollen die Kinder wachsen“ , so der evangelische Dekan Schuster, “dieser Ort soll ein Ort der Begegnung für Kinder sein, sie sollen hier Sozialkompetenz erlernen, streiten, versöhnen und miteinander spielen, er soll allen gleiche Chancen für ihr Leben und den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen – und all das unter dem Motto ‚Glaube, Liebe, Hoffnung‘.“

Nach dem offiziellen Teil bestand für die Gäste die Möglichkeit, durch das Haus zu schlendern und das Haus zu entdecken. Impressionen finden Sie in den beiliegenden Fotos der Einrichtung. Sie werden dabei hoffentlich mit den Kindern übereinstimmen: „Das habt ihr toll gemacht!“

Sieben Männer und eine Frau lächeln in die Kamera, wober der Pfarrer im Talar in der MItte einen gebackenen Schlüssel hält.
Ein Blicl in den neuen Eingangsbereich.
Ritterburg im Rückzugsspielbereich.
Auch alte Elemente fanden wieder Verwendung im Kindergarten St. Markus.
Blick in den Waschraum mit den großen Waschbecken und links an der Wand eine Reihe mit roten Handtüchern.
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