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„Der tägliche Bürgerkontakt ist das Schönste“

    Sandra Bernard an ihrem Arbeitsplatz vor dem Bildschirm, in der Hand einen Telefonhörer

    Nach 20 Jahren in ihrem vorherigen Job hatte Sandra Bernard Lust auf Veränderung. Da kam die Stellenanzeige der Stadt in den „Infos für alle“ gerade recht. Ein Probearbeitstag bestätigte sie in ihrem Wunsch, bei und für die Stadt zu arbeiten. Seit November 2022 verstärkt sie das Team des Einwohnermelde- und Passamts.

    Willkommen Frau Bernard, schön, dass Sie an Bord sind. Wie waren die ersten Wochen im Rathaus für Sie?

    Natürlich spannend und aufregend. Vom ersten Tag an wurde ich mit den gleichen Aufgaben wie alle anderen Teammitglieder betraut: Ausweise und Pässe erstellen, Ummeldungen, Führungszeugnisse – eben alles, wofür das Einwohnermelde- und Passamt zuständig ist.

    Sie waren vorher in der freien Wirtschaft tätig. Wie leicht oder schwer ist Ihnen der Einstieg in die Verwaltung gefallen?

    Natürlich ist ein Jobwechsel nach 20 Jahren eine Herausforderung. Was es mir allerdings leichter macht, sind die Unterstützung und Freundlichkeit meines Teams und meiner Vorgesetzten. Ich sauge alle Infos auf, die mir die Kolleginnen geben, und werde demnächst eine Fortbildung für Quereinsteiger in der Verwaltung machen. Darüber hinaus bringe ich andere Erfahrungen und Fähigkeiten mit wie zum Beispiel Flexibilität und Kommunikationsstärke.

    Was ist das Schönste an Ihrer Tätigkeit?

    Der tägliche Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern. Vor allem, wenn jemand mit mittelguter Laune zu uns kommt, weil er oder sie „aufs Amt muss“ und mit einem Lächeln wieder geht. Auch ältere Menschen unterstütze ich gern bei ihren Anliegen. Wir werden ja alle älter und freuen uns dann sicher auch über ein geduldiges Gegenüber.

    Warum wollten Sie für die Stadt arbeiten?

    Ich bin zwar gebürtige Nürnbergerin, lebe aber schon seit 18 Jahren in Oberasbach. In meiner Bewerbung schrieb ich, dass ich „an den Geschicken der Stadt mitwirken möchte“ – und das trifft es voll und ganz. Bevor ich angefangen habe, konnte ich einen Tag Probe arbeiten. Danach war ich fest davon überzeugt, dass dies der richtige Platz für mich ist. Außerdem bin ich sicher, dass es nicht langweilig wird, weil sich die Vorschriften, nach denen wir arbeiten, regelmäßig ändern.

    Wie entspannen Sie nach der Arbeit?

    Ich mache gern Sport, zum Beispiel gehe ich Nordic Walken und ins Fitnessstudio. Außerdem lese ich gern und liebe Handarbeiten. Aktuell häkle ich eine Decke für den Labrador von Freunden, und dieser Hund soll fast in Lebensgröße darauf zu sehen sein.

    Was ist Ihr Lieblingsplatz in Oberasbach?

    Unsere überdachte Terrasse. Im Sommer ist das mein zweites Wohnzimmer, in dem ich gut zur Ruhe komme.

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