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Die Schnittstelle zwischen Bürger:innen, Gewerbetreibenden und Politik

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Michaela Heckel neben einer Beachflag mit dem Logo Oberasbach verbindet.
Auf Oberasbach aufmerksam machen - das will Michaela nicht nur mit der Beachflag, sondern mit vielen zukunftsweisenden Projekten.

Stadtmarketing, Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung – das alles hat sich Michaela Heckel, 26, auf die Fahne geschrieben. Seit Mitte Juli ist sie Oberasbachs neue Regionalmanagerin. Frei nach dem Motto: es gibt viel zu tun – setzen wir es um!

Hallo Frau Heckel, danke, dass Sie sich die Zeit für dieses Gespräch nehmen. Können Sie uns kurz erklären, was wir unter den Begriffen Stadtmarketing, Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung verstehen sollen?

Gern. Zum Stadtmarketing gehören alle Maßnahmen, mit denen ich die Stadt Oberasbach auf Veranstaltungen oder in den Medien repräsentiere. Das können Anzeigen in Broschüren oder auf Webseiten sein. Oder auch unsere Auftritte auf Messen wie der Consumenta.

Das Regionalmarketing hat den Fokus, Oberasbach noch attraktiver für die Bürger:innen, aber auch unsere Besucher:innen zu machen. Dazu plane ich zum einen städtische Projekte wie zum Beispiel die Umsetzung eines Naturlehrpfades. Zum anderen beteiligen wir uns auch an der Umsetzung von Projekten des Landkreises. Beispiele hierfür sind der Felsenkellerradweg oder die Unterstützung der Landkreismacher.

Im Bereich der Wirtschaftsförderung bin ich Ansprechpartnerin für die Gewerbetreibenden. Als Teilaufgabe werde ich mich beispielsweise mit dem Leerstandsmanagement von Gewerbeflächen beschäftigen.

Zusammenfassend kann man sagen: Meine Aufgaben sind vielfältig und passen sich an die Wünsche der Bürger:innen, die Anforderungen der Gewerbetreibenden und die Belange der Politik an.

Welche Erfahrungen bringen Sie für diesen Job mit?

Ich mache zurzeit parallel zu meiner Arbeit hier meinen Master Regionalmanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Für die Abschlussarbeit habe ich ein Konzept für eine klimaneutrale Verwaltung im Landratsamt Fürth erstellt. Dieses Konzept ist eben ein Aspekt des Regionalmanagements. In diesem Zusammenhang habe ich von Oktober 2022 bis Mai 2023 als Praktikantin und Werkstudentin dort gearbeitet.

Durch die Arbeit im Landratsamt habe ich auch Kontaktpersonen kennengelernt, die auch für meine Arbeit in Oberasbach wichtig sein werden. Außerdem wusste ich durch das Studium, dass die Arbeit im Regionalmanagement sehr vielseitig sein kann. Diese Zeit hat den Eindruck noch einmal untermauert und mit Leben gefüllt.

Was sind Ihre ersten Aufgaben in Oberasbach und mit welchen Abteilungen arbeiten Sie zusammen?

Eine meiner ersten Aufgaben war die Sichtung und Überarbeitung der Werbemittel. Gemeinsam mit dem Kulturamt präsentieren wir Oberasbach Anfang November auf der Consumenta. Für diesen und andere Anlässe haben wir beispielsweise eine so genannte Beachflag gestaltet, mit der man uns schon von weitem identifizieren kann.

Neben dem Kulturamt arbeite ich natürlich auch mit der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zusammen, u.a. wenn es um Veröffentlichungen geht. Darüber hinaus habe ich zusammen mit der Nachhaltigkeitsbeauftragten beim den Ersten Oberasbacher Energie- und Nachhaltigkeitstag unser Image als nachhaltige Kommune gestärkt.

Sogar mit dem Bauamt habe ich Berührungspunkte, z.B. wenn es um die Umsetzung unseres Stadtentwicklungskonzeptes geht. Man sieht, aus der vielfältige Arbeit ergeben sich vielfältige Kontakte.

Und wie haben sich die ersten Wochen gestaltet?

Ganz prima. Alle Kolleg:innen sind sehr nett. Ich hatte hier wirklich einen sehr leichten Einstieg und habe jeden Tag viel Spaß.

Was gefällt Ihnen noch an Oberasbach?

Ich mag das Grün für alle. Seit ich mit so intensiv mit Nachhaltigkeit auseinandergesetzt habe, fahre ich tatsächlich weniger Auto und bin mehr draußen unterwegs. Nach der Arbeit spaziere ich gern durch das Grün für alle bis runter zum Asbachgrund.

Was sollten wir außerdem über Sie wissen?

Nach dem Abitur habe ich für neun Monate in Südafrika gelebt. Für eine deutsche NGO habe ich soziale Arbeit in Knysna, westlich von Port Elizabeth, geleistet. Insbesondere die kulturellen Unterschiede waren spannend festzustellen. Allgemein hat mich die Zeit dort sehr geprägt und bereichert.

Wir danken für das Interview und wünschen noch viele spannende Erfahrungen in Oberasbach.

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