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„Die Vielfältigkeit macht mir Spaß“

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Christoph Degen kniet vor einer Wand, um einen Feuerlöscher anzubringen.

Christoph Degen, 49 Jahre alt, lernt gern dazu. In seinem bisherigen Berufsleben hat er mit Holz und Metall gearbeitet, große und kleine Teams und Firmen kennen gelernt und stets neues Wissen aufgesaugt. Seit Februar sind die Pestalozzi-Schulen seine neue Heimat. Und auch dort geht für ihn das Lernen weiter.

Hallo Herr Degen! Danke, dass Sie sich die Zeit für ein Gespräch nehmen. Wie ist Ihre Zwischenbilanz nach den ersten Wochen?

Sehr gut, ich fühle mich hier sehr wohl. Schon bei meinem Bewerbungsgespräch waren alle sehr freundlich, und dachte mir: „das ist genau die richtige Stelle“. Seit ich hier bin, hat sich der Eindruck bestätigt. Mein Kollege, Harald Hasieber, nimmt sich viel Zeit, um mir alles zu erklären. Manchmal kann ich mich auch an meinen Vorgänger Georg Hamerstuk wenden. Er ist zwar schon in Pension, wohnt aber nebenan und hilft gern bei Fragen.

Was sind Ihre Aufgaben im Pestalozzi-Schulzentrum?

Ich bin dort der zweite Hausmeister. Wir sind vor Ort die ersten Ansprechpartner zu allen Fragen rund um das Schulgebäude und Schulgelände sind. Als Repräsentanten des Schulträgers tragen wir Verantwortung für den baulichen Zustand der Schule. Zudem gehören die Wartung, Pflege und die Einrichtung des Schulgebäudes zu unseren Arbeitsaufgaben.

Wenn ich die Frühschicht übernehme, hole ich die Post vom Briefkasten ab und mache einen Kontroll- Rundgang aller wichtigen technischen Anlagen und Heizungsanlagen. Ab 8.30 Uhr sind wir in unserer „Kommandozentrale“ ansprechbar. Ab dann wird es sehr abwechslungsreich: Wir reparieren alles, was anfällt. Heute habe ich einen Feuerlöscher aufgehängt, dessen Halterung beim heftigen Toben beschädigt worden war. Bei Veranstaltungen sind wir für Tische und Bestuhlung zuständig. Die Arbeit ist sehr vielfältig, und das macht mir Spaß.

Welche Erfahrungen bringen Sie mit?

Ich habe gleich nach der Schule die drei-jährige Ausbildung als Elektromechaniker (Mechatroniker) in Polen gemacht. Nach meinem Umzug nach Deutschland habe ich eine zweite Ausbildung als Schreiner gemacht und Möbel für Kindergärten gebaut und repariert. Bevor ich nach Oberasbach kam, arbeitete ich bei Siemens als Facharbeiter und Schichtleiter. Zu meinem Aufgabenbereich gehörten die Montage von Geräten, die Fehlersuche und die Durchführung von Reparaturen bei ausgefallenen Geräten. Dennoch ähnelten sich die Aufgaben irgendwann sehr, so dass ich Lust auf etwas Neues bekam. Außerdem ist das normale Arbeiten angenehmer als ein Drei-Schicht-Betrieb mit Wochenendarbeit.

Sie selbst wohnen in Erlangen. Was gefällt Ihnen an Oberasbach?

Es ist ein sehr entspanntes und freundliches Verhältnis untereinander. Auch mit den Lehrerinnen und Lehrern verstehe ich mich gut. Die bedanken sich sogar, wenn ich etwas erledige, zum Beispiel eine Uhr für sie versetze. Dabei ist das doch mein Job.

Und ich gebe auch gern etwas zurück, wenn ich helfen kann. Neulich habe ich einem Mädchen die Fahrradkette gespannt. Gestern habe ich ein paar Jungs den Ball vom Dach des Wandelgangs geholt. Das Geben und Nehmen gehört hier einfach dazu.

Außerdem mag ich solche kleinen Städte. Meine Frau stammt ebenfalls aus einem kleinen Ort, und es ist schön, dass man sich dort besser kennt.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Oberasbach?

Das Rathaus. Immer wenn ich das sehe, denke ich mir „klein, aber fein“. Ich mag es auch am Freitag auf dem Markt einzukaufen. Für mich hat diese Stadt eine Seele.

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