Ein Logo wird Realität
Zur diesjährigen Jubiläumskirchweih des Kärwaboum Oberasbach e.V. im Altort gab es eine Besonderheit: Das bunt geschmückte Erkennungszeichen des Traditionsfestes, das in den letzten zwanzig Jahren an der Bachstraße direkt an der historischen Sandsteinscheune aufgestellt wurde, hat seit dem 13. Juli 2024 einen neuen Standort – der nun erstmals Kirche und Baum in eine gemeinsame Blickachse bringt.
Die im Jahr 1216 geweihte evangelische Pfarrkirche St. Lorenz und rechts daneben ein Kärwabaum: So sieht seit 2004 das Logo des Kärwaboum Oberasbach e.V. aus. Jetzt lässt sich dieses Ensemble auch genau so in einem Foto verewigen, denn rechtzeitig zur Kärwa installierten die Kärwaboum einen neuen Baumständer am Rande des Kindergarten-Spielplatzes. „Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Logo zum 20-jährigen Jubiläum des Vereins nun endlich der Realität entspricht!“, freuen sich 1. Vorstand René Schuster, seine Vorstandsmitglieder und die gesamten Kärwaboum. Für die ca. 1,50m aus dem Boden ragende Stahlhalterung musste ein in zwei Metern Tiefe eingelassenes Betonfundament gegossen werden. Die Erd- sowie die Betonierarbeiten wurden von zwei ortsansässigen Firmen übernommen. Auf ihrer Facebook- und Instagram-Seite ließen die Kärwaboum mit einer kleinen Baudokumentation rätseln, woran sie da wohl werkeln. „Wird eine stationäre Zapfanlage – für den Boxenstopp zwischendurch“, so ein launiger Kommentar.
Als der über 23 Meter hohe, weithin sichtbare Nadelbaum am Samstagabend nach der Anfeuerung durch die zahlreichen Schaulustigen schließlich stand, hieß es wieder: „Schaut euch a mol den Baum do a mid seina schena Spitz! Den ham die Aschbacher Burschen gstelld und ham dabei recht gschwitzd.“
Die Stadt hat die Gesamtkosten des Projekts in Höhe von über 12.000 Euro mit 3.750 Euro unterstützt, das hatte der Oberasbacher Stadtrat in der Sitzung vom 26. Februar 2024 einstimmig beschlossen.





