Faire Osterhasen für Radfahrerinnen und Radfahrer
Großes Hallo am Donnerstagmorgen in Oberasbach. Am Doppelkreisel in der Albrecht-Dürer-Straße sowie an der Kreuzung Langenäckerstr./Häsigweg standen jeweils zwei Mitarbeiter:innen der Stadt in Hasenkostümen, die faire Schoko-Osterhasen an Radfahrer:innen verteilten. Die Aktion kam sehr gut an und zauberte vielen Verkehrsteilnehmenden ein Lächeln ins Gesicht.
Der Hintergrund: Die Stadt, die sich auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Kommune befindet, wollte sich bei den Radler:innen bedanken. Darauf wiesen auch die an den Lastenrädern befestigten Plakate hin. „Danke fürs Radfahren! #klimafreundlichunterwegs“ war dort zu lesen.
„Oberasbach setzt sich für eine Verkehrsinfrastruktur ein, die nicht nur den Kfz-Verkehr fokussiert ist, sondern auch klimafreundlichen Alternativen wie dem Rad- oder Fußverkehr Platz im öffentlichen Raum einräumt. Es ist an der Zeit, die Weichen für eine klimafreundliche Mobilität zu stellen und die Verkehrswende aktiv voranzutreiben“, erläutert die Radverkehrsbeauftragte Sina Mixdorf. Da Oberasbach als Fairtrade-Stadt zertifiziert ist und sich in diesem Zusammenhang für den Fairen Handel einsetzt, verteilte die Stadt natürlich Osterhasen aus fairer Schokolade.
„Bei unseren Projekten legen wir Wert darauf, dass nicht wie früher dem Autoverkehr Vorrang eingeräumt wird, sondern auch an Radfahrer:innen gedacht wird bekräftigt Tiefbauamtsleiter Marco Wolfstädter. „Dafür stehen die in den vergangenen Jahren angelegten Fahrradschutzstreifen ebenso wie die Kreisel, die auch sichere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger:innen, insbesondere auch für Kinder bieten.“
Dass die Bestrebungen der Stadt Wirkung zeigen, war am Donnerstag deutlich zu sehen. In eineinhalb Stunden passierten knapp 300 Personen, die „Hasenposten“, darunter auch viele junge Verkehrsteilnehmer:innen, die regelmäßig mit dem Rad fahren. Aber auch die ältere Generation zählt auf umweltfreundliche Mobilität. Eine Beschenkte berichtete, dass sie im Jahr nur rund 500 Kilometer mit dem Auto fährt und ansonsten alle Wege mit dem Rad zurücklegt. Die persönlichen Vorteile wie verbesserte Fitness und Gesundheit sind dabei ebenso Motivation wie der unmittelbare Genuss der Natur.
Autofahrer:innen, die jetzt ebenfalls umsteigen wollen, bekommen zwar keine Schokohasen mehr, haben aber während des Stadtradelns vom 3. bis 23. Juni die Chance auf attraktive Gewinne.






