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Gedenken in Oława durch Birgit Huber

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Der 1. September ist für die Menschen in Polen ein besonderer Gedenktag. An diesem Tag endete im Jahr 1939 durch den Einmarsch der deutschen Wehrmacht nach gut 20 Jahren die Unabhängigkeit der Zweiten Polnischen Republik.

Umso mehr wird der Besuch von Oberasbachs Erster Bürgermeisterin Birgit Huber in der Partnerstadt Oława in den ersten Septembertagen wertgeschätzt. Es wird als starkes Zeichen der Völkerverständigung nach dem Zweiten Weltkrieges empfunden, unter dem die polnische Bevölkerung und alle Menschen im heutigen Polen besonders zu leiden hatten.

Im Gedenken an die Opfer auf beiden Seiten haben der Ohlauer Bürgermeister Tomasz Frischmann und Erste Bürgermeisterin Birgit Huber am 5. September bei einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung sowohl am „Denkmal des Schicksals des Vaterlandes“ in Oława als auch an der deutschen Kriegsgräberstätte in Nadolice Wielkie (früher Groß-Nädlitz) Blumen niedergelegt.

„Insbesondere in einer Zeit, in der im Nachbarland unserer polnischen Freunde ein mörderischer Krieg tobt, können wir uns glücklich schätzen, dass die Völkerverständigung nach all dem Leid des Zweiten Weltkrieges zwischen Polen und Deutschen so gut gelungen ist“, sagte Bürgermeisterin Birgit Huber. Diese Freundschaft an so einem Tag und an diesem Ort zu erleben, sei besonders bewegend. „Getreu des Mottos des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ‚Versöhnung über den Gräbern, Arbeit für den Frieden‘ zeigt sich die besondere Bedeutung und der große Wert unserer Städtepartnerschaft und des gesamten Friedensprojektes Europäische Union.“

Ein weiterer Höhepunkt des insgesamt viertägigen Aufenthaltes waren der Besuch des großen Erntedankfestes in Oława. Dieses wird wie ein großer Jahrmarkt begangen mit einem farbenfrohen Umzug mit Musikkapellen und Erntekronen aus allen Dörfern der Stadt, großer Bühne mit unterhaltsamen Musikprogramm, Fahrgeschäften, Informationsständen, Gewerbeausstellung und dem beliebten Back- und Kochwettbewerb der Landfrauen.

Dieses abwechslungsreiche Programm und gemeinsame Aktivitäten boten gute Gelegenheiten zu interessanten Gesprächen, die das Miteinander weiter fördern.

Fünf Personen im HIntergrund an einem Kriegerdenkmal (im Vordergrund)
Angerichtete Blätterteigtaschen mit Salamifüllung
10 Frauen an ihrem Verkaufsstand in traditioneller Kleidung
Blumen vor einem rund 5m hohen kreuzförmigen Sandstein-Denkmal, rechts und links die Bürgermeister flankiert von zwei bewaffneten Posten der polnischen Armee.
Ein Weg führt über eine grüne Wiese, gesäumt von Bäumen. Auf der Wiese stehen weiße Grabsteine.
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