Großzügige Spenden für die Bücherei

Dass die Stadtbücherei Oberasbach relativ gut durch das finanziell schwierige vergangene Jahr gekommen ist, ist nicht zuletzt der großartigen Spendenbereitschaft der Oberasbacher Bürgerinnen und Bürger zu verdanken.
Erfolgsmodell Bürgerstiftung
Dazu zählen zum einen die privaten Geldspenden, die über die Bürgerstiftung Oberasbach eingegangen sind: Stolze 700,- Euro sind bisher zusammengekommen. Ein herzliches Dankeschön an die Geldgeberinnen und Geldgeber!
Dieser Betrag soll als Anschubfinanzierung für die jährliche Sommer-Leseaktion verwendet werden: Anders als 2025, so kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des LeseSommers dieses Jahr wieder ganz exklusiv in den Genuss der neuesten Bücher. Auch eine schöne Abschlussveranstaltung ist dank der Finanzspritze der Bürgerstiftung geplant.
„In den vergangenen Jahren haben wir immer viel Geld für die größte Leseförder-Aktion des Jahres in die Hand genommen, wir sprechen da von mindestens 2.000,- Euro für neue Kinder- und Jugendbücher, die nach den Sommerferien natürlich allen Kinder zur Verfügung standen“, erklärt Büchereileitung Edith Backer.
Wer diese beliebte Aktion noch unterstützen möchte, kann das nach wie vor gerne über das Konto der Bürgerstiftung, Spendenzweck „Bücherei“ tun.
Ebenfalls fließt der Erlös des kleinen internen Basars in der Stadtbücherei auf das Konto der Bürgerstiftung: Sehr gut erhaltene doppelte Buchspenden sowie gut erhaltene aussortierte Bücher aus dem Büchereibestand können für einen Obolus von 1,- Euro an der Ausleihtheke erworben werden.
Private Buchspenden
Großartig war auch die Spendenbereitschaft, was private Buchspenden angeht. Dass 2025 keine neuen Romane, Krimis, Sachbücher oder Kinder- und Jugendbücher angeschafft werden konnten, wurde dadurch erheblich abgefedert. So hat das Büchereiteam 2025 insgesamt 379 Titel (der Neuwert wäre über 2.600,- Euro) selbst katalogisiert, mit Rückenschildern und Barcodes versehen und eingebunden. Im laufenden Jahr zählt das Büchereiteam bereits 200 gespendete und eingearbeitete Titel mit einem Neuwert von über 1.700,- Euro.
Ein herzliches Dankeschön auch dafür!
„Natürlich kann dies nicht die reguläre Erwerbung ersetzen“, gibt Edith Backer zu bedenken, „denn die eigene Einarbeitung von Büchern ist auch kosten-, aber vor allem sehr zeitintensiv. Daher freuen wir uns schon, wenn wir wieder wie gewohnt unsere Medien über den Bibliotheksverband bestellen können.“
„Dennoch ist die Bücherei auch in Zukunft über private Buchspenden sehr dankbar. Um den Bestand für die Leserinnen und Leser aktuell zu halten, bittet das Team darum, nur Bücher abzugeben, die nicht älter als fünf Jahre (Erscheinungsdatum) und in gutem Zustand sind.“