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„Ich will die Lebens- und Lernbedingungen von Kindern verbessern“

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Nobert Schikora schüttelt Barbara Janßen die Hand.
Zweiter Bürgermeister Norbert Schikora (li.) und Markus Träger, Geschäftsleitender Beamter der Stadt, begrüßen die neue Schulsozialarbeiterin Barbara Janßen.

Seit Beginn des Schuljahres 2022/23 ist Barbara Janßen Schulsozialarbeiterin für die beiden Grundschulen in Oberasbach. Die 41jährige zweifache Mutter hat schon in Zürich, New York und San Francisco gelebt und gearbeitet. In Oberasbach will sie mit dazu beitragen ein Schulklima zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen können. Das bezieht neben den Schülerinnen und Schülern auch die Lehrer und Lehrerinnen und selbstverständlich auch die Eltern mit ein.

Herzlich willkommen, Frau Janßen, erklären Sie uns doch bitte zuerst, was ihre Aufgaben als Schulsozialarbeiterin sind.

Allgemein könnte man sagen, ich will die Lebens- und Lernbedingungen von Kindern verbessern. Das bedeutet zuerst einmal, dass meine Tür grundsätzlich für alle Kinder offensteht. Mein Büro soll ein Rückzugsort sein, in dem alle aussprechen können, was ihnen auf dem Herzen liegt. Ich höre mir das ohne Vorbehalte an, und wir suchen gemeinsam nach einer Lösung.

Überdies kommen die Lehrer auf mich zu, wenn es Probleme in den Klassen gibt oder sich einzelne Kinder auffällig verhalten. In solchen Fällen spreche ich zunächst mit den Lehrerinnen über die Situation und suche anschließend das Gespräch mit den Kindern. Bei Bedarf setze ich mich mit den Eltern der Kinder in Verbindung. Oft kommen aber auch die Eltern der Kinder auf mich zu, da es für manche Eltern einfacher ist mit mir als neutraler Person zu reden. In solchen Fällen berate ich die Eltern auch in Erziehungsfragen oder schwierigen Lebenssituationen.

Als studierte Pädagogin und systemische Familientherapeutin in Ausbildung lege ich Wert darauf, lösungs- und ressourcenorientiert zu arbeiten. Wenn es Schwierigkeiten mit einem Punkt gibt, dann schauen wir gemeinsam: In welcher Situation hat das schon mal besser geklappt? Was hat das Kind damals anders gemacht? Welche „Strategie“ könnte es anwenden, um die Situation heute besser zu meistern?

Wie reagieren die Kinder auf ihr Angebot?

Sie sind sehr offen und neugierig. Manche standen gleich in der ersten Woche in meiner Tür und wollten wissen, wer jetzt neu eingezogen ist.

Welche Angebote können Sie im Rahmen Ihrer Arbeit außerdem machen?

Unter anderem biete ich seit den Herbstferien ich Yoga-Einheiten in den Pausen an. Im Rahmen von Sozialkompetenztrainings für Schulanfänger werden wir z.B. trainieren, woran man merkt, dass jemand ärgerlich ist. Atemübungen werden die Selbstwahrnehmung stärken, sodass die Kinder lernen, zu fühlen, was in ihnen vor sich geht, ohne gleich nach außen zu reagieren.

Gibt es Fälle, die Sie nicht lösen können? An wen wenden Sie sich in einem solchen Fall?

In manchen Situationen ist es besser, einen Schul- oder Kinderpsychologen zu Rate zu ziehen. Ich kann aber auch an Hilfseinrichtungen oder alternative Netzwerke vermitteln oder bei der Kontaktaufnahme unterstützen.

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für Ihre Arbeit!

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