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Intensivierung der Sicherheitswacht in Oberasbach

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Drei Männer vor dem Oberasbacher Rathaus, im Hintergrund ist ein Wochenmarkt zu sehen
Erster Bürgermeister Thomas Diebenbusch und Thorsten Schlichting vom Ordnungsamt (rechts) begrüßen Thomas Klein (Mitte) als neuen ehrenamtlichen Vertreter der Bayerischen Sicherheitswacht in Oberasbach.

Ansprechpartner in allen Lebenslagen: Seit August läuft Thomas Klein für die Sicherheitswacht ehrenamtlich im Stadtgebiet Streife. Seine Einsätze stimmt der 50-Jährige eng mit der Polizeiinspektion Stein ab. Erster Bürgermeister Thomas Diebenbusch begrüßt die Intensivierung der Sicherheitswacht in Oberasbach – auch vor dem Hintergrund des E-Scooter-Problems z.B. im Rathausumfeld.

Thomas Klein möchte zunächst am Wochenmarkt am Rathaus, der immer freitags von 09.00 bis ca. 13.00 Uhr stattfindet, Präsenz zeigen. Auch Spielplätze könnten ein Einsatzgebiet sein. Seine Motivation für das ehrenamtliche Engagement erklärt er so: „Ich hatte schon immer ein Helfersyndrom, habe mich z.B. auch lange beim BRK eingebracht. Ich möchte meiner Stadt etwas zurückgeben und einen Beitrag für Sicherheit und Ordnung leisten.“ Thomas Klein ist befugt, ordnungswidriges Verhalten anzusprechen und bei Bedarf die PI Stein hinzuzuziehen. In erster Linie soll die Sicherheitswacht aber mögliche Probleme auf der kommunikativen Ebene lösen: „Der wichtigste Teil meiner Ausrüstung ist meine Fähigkeit, mit Menschen in allen Lebenslagen ins Gespräch zu kommen“, so Klein.

Erster Bürgermeister Thomas Diebenbusch wünscht dem neuen Vertreter der Sicherheitswacht einen guten Start und äußert die Hoffnung, dass er auch bei einem Thema helfen könne, das aktuell v.a. im Rathausumfeld und im Grün für alle für viel Unmut sorgt: Jugendliche auf E-Scootern, die viel zu schnell unterwegs seien. „Hier laufen viele Kinder und ältere Menschen herum, die leicht zu Fall gebracht werden können. Ich appelliere eindringlich an die jungen Leute, ihre Geschwindigkeit anzupassen und mehr Rücksicht zu nehmen. Wir haben als Stadt übrigens die Möglichkeit, die E-Scooter sicherzustellen und im Rathaus zu verwahren.“

Thorsten Schlichting vom Ordnungsamt der Stadt Oberasbach ergänzt: „Ab März 2027 greift die Novelle der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung. Dann werden E-Scooter im Straßenverkehr weitgehend an den Radverkehr angeglichen – mit gleichen Rechten, aber auch gleichen Pflichten. Unter anderem können dann höhere Bußgelder verhängt werden, für gefährliche Manöver z.B. 35 Euro. Unabhängig von der Sicherheitswacht gilt: Je nach Schwere des Vergehens kann es dem Erwerb einer Fahrerlaubnis entgegenstehen, wenn man auf dem E-Scooter gegen die Verkehrsordnung verstößt.“

Weitere Informationen zur Sicherheitswacht finden Sie auf www.sicherheitswacht.bayern.de.

 

  

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