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iPads für vier Klassen der Mittelschule

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Im Rahmen des Projektes „Digitale Schule der Zukunft“ erhielten 91 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen der Mittelschule Oberasbach am Valentinstag ihre neuen Tablets ausgehändigt.

Die Stadt Oberasbach hat dieses Projekt, das die Bayerische Staatsregierung vor knapp einem Jahr auf den Weg gebracht hat, mit rund 50.000 EUR unterstützt. Weitere 26.000 EUR steuerte die Staatsregierung bei. Auch die Eltern haben für die digitale Ausstattung ihrer Kinder einen beträchtlichen Eigenanteil aufgebracht.

Eine besondere Stimmung erfasste die Aula der Mittelschule als jede Schülerin und jeder Schüler namentlich nach vorn gerufen wurde und sein persönliches iPad vom Lehrerteam um Peter Klenk entgegennahm. Anschließend konnte man die Kinder beobachten, wie sie mit großer Freude ihre Pakete öffneten und mit stolz zum ersten Mal ihre Arbeitsgeräte in Händen hielten. Die technische Ausstattung ist zwar grundsätzlich für alle gleich, aber Speicherkapazität und Farbe der Tablets konnten sich die Kinder durchaus selbst aussuchen.

Die persönlich konfigurierten iPads ermöglichen den Schülern den Zugriff auf das Schulnetzwerk und zeitgemäßes Lernen in einer digitalen Welt. Sie steigern die Medienkompetenz der Kinder und sollen auch den kritischen Umgang mit Medien üben. Die Bereitstellung einheitlicher Geräte für alle „Tabletklassen“ hilft Bildungsgerechtigkeit herzustellen. Ohne Unterschiede erkennbar zu machen, wurden auch durch die Stadt Oberasbach finanzierte Leihgeräte an die Schülerinnen und Schüler übergeben, deren Eltern die Mittel für die Tablets nicht aufbringen konnten.

„Die iPads sind auch für den Privatgebrauch der Kinder gedacht“, erläuterte der projektverantwortliche Klassenleiter Peter Klenk, „Aber in der Schule gelten fünf klar definierte Umgangsregeln mit dem Arbeitsgerät, u.a. verwendet jeder nur sein eigenes Tablet, benutzt wird das iPad im Unterricht nur auf Veranlassung der Lehrkräfte und ganz wichtig: in der Schule werden damit keine Bild- oder Tonaufnahmen angefertigt, um die Persönlichkeitsrechte aller anderen zu schützen.“

„Häufig werden an anderen Schulen dieses Programms ein oder zwei Klassen digital ausgestattet“, ergänzte der stellvertretende Rektor Jens Gütlein, aber die Mittelschule habe sich entschlossen, gleich vier Klassen parallel zu betreiben, damit auch ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch unter den Lehrkräften möglich sei und die digitale Schule der Zukunft permanent verbessert werde. 

Jens Gütlein bedankte sich ausdrücklich bei der Stadt Oberasbach und der Regierung von Mittelfranken für ihre Unterstützung. Mit der Teilnahme am Programm „Digitale Schule der Zukunft“ hat die Mittelschule Oberasbach ihre Attraktivität weiter gesteigert und hervorragende Voraussetzungen für ein modernes und technologiefreundliches Lernumfeld für Schülerinnen und Schüler in Oberasbach geschaffen.

Blick von oben in die Aula, in der viele Schüler ihr Tablet nach oben recken.
Ein großes Schild in der Aula "Herzlich willkommen" mit Blumen verziert.
Eine lange Reihe Kartons
Ein Mann mit Mikrofon und ein weiterer im Hintergrund
Blick von hinten über die versammelten Kinder zur Empore, auf der zwei Lehrer stehen.
Eine Lehrerin übergibt einer Schülerin ihr Arbeitsgerät.
iPad mit elektronischen Stift und Ladekabel.
Schüler beschäftigen sich sofort mit ihren neuen Tablets.
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