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KiGa Wilhelm-Löhe weiterhin „Haus der kleinen Forscher“

  • Jugend & Kinder

Die Energien der Zukunft sind nicht nur bei den Erwachsenen ein aktuelles Thema, auch im Wilhelm-Löhe-Kindergarten spielte das Thema am Freitag, 14. März im Rahmen des Forschertages eine große Rolle. Bei dieser Gelegenheit zeichnete die Stiftung „Kinder forschen“ den evangelischen Wilhelm-Löhe-Kindergarten bereits zum dritten Mal mit dem Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“ aus.

Beworben hatte sich der Löhe-Kindergarten mit seiner Projektreihe „Ameisen in unserem Garten“ im letzten Herbst, so Kiga-Leitung Elke Hammerbacher-Hechel. Dabei beobachteten die Kinder äußerst interessiert, die kleinen fleißigen Arbeiter. Sie erkundeten die Ameisenstraßen, stellten fest, dass diese kleinen Tiere enorme Lasten transportieren können, lernten, dass Ameisen eine Aufgabenteilung haben und welche wichtige Bedeutung sie für das Zusammenwirken in der Natur haben. Abgerundet wurde das Thema Ameisen mit interessanten und kindgerechten Fakten aus diversen Medien.

Erste Bürgermeisterin Birgit Huber lobte das außergewöhnliche Engagement der Erzieherinnen für den Forscherdrang der Kinder: „Es ist schön zu beobachten, wie die Kinder hier ihre Neugier ausleben können und mit welcher Hingabe die Erzieherinnen ihnen verschiedene Themen aus dem Bereich Natur und Technik lebensnah erfahrbar machen.“

Am Forschertag am 14. März drehte sich alles um Energie. Bereits im Vorfeld wurden die Kinder darauf vorbereitet und malten schon zahlreiche tolle Bilder von verschiedenen regenerativen Energieträgern wie Windkraft, Solarenergie und Wasserkraftwerken. Aufgeteilt in diversen Gruppen erforschten die Kinder nun verschiedene Formen von Energie. Die Kraft des Windes entdeckten sie spielerisch, indem sie mit einem Fächer Papprollen bewegen konnten oder mit einem Strohhalm Aluhauben wegpusteten. Bei einem weiteren Experiment erfuhren die Kleinen, dass es durchaus einen deutlichen Unterschied macht, ob sie sich mit einem Fahrzeug auf einem glatten, festen Untergrund voranbewegen oder auf einer tiefen Gymnastikmatte.

Spannend verliefen auch die Versuche zum Thema Strom, die von den Erzieherinnen durchgeführt wurden. Welche Materialien leiten den Strom und bringen eine Glühbirne zum Leuchten und welche lassen keinen Strom durch? Schließlich befasste sich auch eine Station mit handgemachter Energie. Dabei nutzten die Kinder mechanische Geräte, die früher die Aufgaben von heute elektrisch betriebenen Geräten erledigten. So erfuhren sie, dass es deutlich mühsamer ist, Kaffeebohnen in der Handmühle zu mahlen oder mit dem Mörser zu zerkleinern. Auch die Bedienung einer alten Schreibmaschine erfordert mehr Kraft als die eines PCs.

Mit diesem Programm fördert der Kindergarten die natürliche Neugier der Kinder und vermittelt Spaß am Entdecken. Genau so muss es sein.

Kerstin Lesche von der IHK Nürnberg, dem lokalen Partner der Stiftung „Kinder forschen“ in Mittelfranken, überreichte das neue Zertifikat und ließ sowohl Erzieherinnen als auch Kinder jubeln. Mit ihnen freuten sich neben der Bürgermeisterin auch Pfarrerin Alexandra Büttner (St. Lorenz), Nicole Dietrich (Geschäftsführung ev. Kindertagesstättenverbund in Oberasbach), Eva Veit (Kirchenvorstand St. Lorenz) und Heidi Popp (zuständig für die Kindertagesstätten bei der Stadt Oberasbach).

Ein Mädchen mahlt Kaffeebohnen in einer Kaffeemühle
Fröhliche Kinder beim Gruppenbild, strecken die Hände nach oben, umrahmt von zehn erwachsenen Frauen.
sechs KInder sitzen um einen Tisch herum, drei Kinder hantieren mit Mörser, Schreibmaschine und Kaffeemühle.
Acht Kinder und eine Erzieherin um einen Tisch mit Experimenten zum Thema Strom.
Sieben Frauen stehen um den Experimentiertisch herum, an dem acht Kinder Versuche machen.
Zwei Frauen, eine hält eine Urkunde.
Zwei Kinder mit Dreirad und Roller auf zwei unterschiedlich dicken Belägen.
Sieben Frauen an einem Frühstückstisch
Drei Kinder laufen über eine dicke, eine dünne Matte sowie über den festen Hallenboden.
Sieben Kinder zeigen ihre Forscherpässe vor.
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