Kulturhauptstadt Europas – Oberasbach unterstützt Bewerbung N2025

Die Vergangenheit vor Augen und die Zukunft im Blick: Unter dem Motto PAST FORWARD bewirbt sich Nürnberg als Kulturhauptstadt Europas 2025.
Dabei möchte Nürnberg die Vielfalt und Internationalität stärker in den Vordergrund stellen und bindet die Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) in sein Kulturprogramm ein. Elf kreisfreie Städte und nahezu alle Landkreise haben ihre Unterstützung zugesagt. So auch Oberasbach.
Der Kultur-, Sport- und Sozialausschuss hat in seiner letzten Sitzung am 15. Juni beschlossen, sich im Falle der Vergabe des Titels Kulturhauptstadt Europas 2025 an die Stadt Nürnberg und die EMN für den Zeitraum von 2021 bis 2025 mit Projektmitteln in Höhe von insgesamt EUR 90.000 in fünf jährlichen Tranchen an der Durchführung des Projektes Kulturhauptstadt Europas 2025 zu beteiligen. Der Betrag von EUR 18.000 jährlich orientiert sich an der Einwohnerzahl der sich beteiligenden Kommunen (jeweils EUR 1,00 pro Einwohner pro Jahr).
Die noch im Wettbewerb verbliebenen Städte sind aufgerufen, bis zum 21. September 2020 ein zweites Bewerbungsbuch einzureichen. Wir blicken daher gespannt auf den 28. Oktober 2020. An diesem Tag gibt die Jury ihre Entscheidung bekannt, welche von den noch im Rennen befindlichen Bewerberstädten das Rennen macht. Chemnitz, Hannover, Hildesheim und Magdeburg werden sicher auch starke Bewerbungen abgeben.
Doch was bedeutet das für Oberasbach?
„Dieser Titel wäre nicht nur eine Auszeichnung für Nürnberg, sondern auch eine große Chance für uns in Oberasbach als unmittelbar angrenzende Kommune“, ist die Erste Bürgermeisterin Birgit Huber überzeugt. „Das hochwertige Kulturprogramm wird zahlreiche Besucher nach Nürnberg locken. Wenn wir uns mit ebenfalls tollen Aktionen daran beteiligen, können auch wir eine entsprechende Resonanz beim Publikum finden.“
Die nun vom Kultur-, Sport- und Sozialausschuss zugesagten Mittel fließen letztlich in Projekte in Oberasbach, die somit die Vielfalt des gesamten Programms stärken und die Nürnberger Bewerbung unterstützen. Zunächst werden die Tranchen an die Kulturhauptstadt-gGmbH übertragen und später für die Umsetzung der Projekte hier vor Ort in voller Höhe ausbezahlt. Mögliche Overhead-Kosten übernimmt die Stadt Nürnberg.
Gibt es schon konkrete Planungen für Oberasbach?
Die Leiterin des Oberasbacher Kulturamtes, Anja Schönekeß, hat bereits an Sitzungen der planenden Arbeitskreise in Nürnberg teilgenommen. „Aber natürlich lässt sich keiner der Bewerber während der Bewerbungsphase in die Karten schauen, welche Projekte genau geplant werden“, gibt sich Anja Schönekeß derzeit verständlicherweise geheimnisvoll, „aber wir sind überzeugt, dass wir konkret auf Oberasbach zugeschnittene Veranstaltungsformate finden. In jedem Fall werden die Mittel Oberasbach 1:1 wieder zugutekommen.“
Sofern sich die Jury am 28. Oktober allerdings gegen Nürnberg entscheiden sollte, würden auch alle finanziellen Zusagen gegenstandslos.
Doch freuen wir uns lieber auf den Satz der Jury: „… and the winner is … NÜRNBERG!“