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"Wir für Demokratie und Menschenrechte"

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  • Bürgerengagement
  • Vereine
Blick auf die Menge
Mehr als 350 Personen versammelten sich für Demokratie und Menschenrechte auf dem Rathausplatz.

Etwa 350 große und kleine Oberasbacherinnen und Oberasbacher, darunter viele Stadtratsmitglieder, nahmen am 13. April 2024 an der Kundgebung „Wir für Demokratie und Menschenrechte" rund ums Oberasbacher Rathaus teil.

Die Veranstaltung war auf eine Initiative von Privatleuten zurückgegangen und wurde von einem breiten Bündnis u.a. aus lokalen Vereinen mitgetragen. Das Oberasbacher Quartiersmanagement der Diakonie Fürth hatte bei der Organisation und Durchführung unterstützt.

Wo beginnen Menschenrechte? Initiatorin Judith Hirschmann zitierte hierzu in ihrer Begrüßungsrede die erste Vorsitzende der UN-Menschenrechtskommission und Mitverfasserin der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, Eleanor Roosevelt: „In der Nachbarschaft in der wir leben, in der Schule oder Hochschule, die wir besuchen, in der Fabrik, auf dem Bauernhof oder in dem Büro in dem wir arbeiten. Solange diese Rechte dort keine Geltung haben, sind sie auch woanders nicht von Bedeutung.“ Statements von Heimatverein, Bund Naturschutz, TSV Altenberg, ADFC, P-Seminar Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG), Helferkreis Asyl, Fahrrad-Nachbarschafswerkstatt, Quartiersmanagement, St. Markus Film/Musik und mehr, CVJM, Evangelische Kirche, Tanzschule Forum und einer Zeitzeugin des Bombenangriffs auf Nürnberg im Zweiten Weltkrieg folgten. Die Rednerinnen und Redner schlugen nachdenkliche, bewegende, lustige oder auch kritische Töne an. Einig waren sich dabei alle: Es ist schön zusammenzukommen, seine gemeinsamen Werte zu zeigen und zu „feiern". Dazu luden die Musikbeiträge von Erik Stenzel, Max Pietrek, Barbara Kelber und dem P-Seminar des DBG ein. Einige hatten selbstgemalte Schilder mitgebracht, andere bedienten sich an den vorbereiteten. „Mein Herz schlägt für Vielfalt" und „Demokratie stark machen – für unsere Kinder" war z.B. darauf zu lesen.

Das letzte Wort hatte Erste Bürgermeisterin Birgit Huber: „Wir sind alle verschieden. Viele Nationen leben in Oberasbach, verschiedene Meinungen und Bedürfnisse treffen aufeinander. Es gibt keine alleinige Wahrheit. Alle Aspekte haben mehrere Seiten. Es ist anstrengend, aber wichtig eine Kultur des Abwägens zu pflegen und niemanden nur wegen seiner Meinung zu verurteilen. Wir brauchen einen echten Willen Kompromisse zu finden und diese dann auch zu akzeptieren und dazu zu stehen. Wir für Demokratie und Menschenrechte – eine wichtige Initiative unserer Tage! Vielen Dank an die Initiatoren für diese Veranstaltung. Und vielen Dank an alle im Publikum, dass Sie durch Ihr Kommen heute hier am Rathaus ein deutliches Zeichen setzen!“

Das Kundgebungsteam, das im Anschluss viele positive Rückmeldungen bekam, dankt allen Teilnehmern und Unterstützern. Sein Fazit: „Die Aktion hat gezeigt, dass in Oberasbach viel Bewusstsein dafür vorhanden ist, dass Menschenrechte und demokratische Strukturen bedeutsam sind.“

Save the Date: Am „Tag der offenen Gesellschaft“ am 15. Juni 2024 kann man im Treffpunkt Alte Post bei Kaffee und Kuchen erneut zusammenkommen, um das „Wir“ zu feiern.

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