Mehr Platz und mehr Möglichkeiten für die Kinder
Seit Beginn des neuen Schuljahres befindet sich die Mittagsbetreuung der Pestalozzi-Grundschule in neuen Räumlichkeiten an der Langenäckerstraße 40. Im letzten Jahr wurde das Gebäude in Modulbauweise als Kindertagesstätte errichtet. Nun bietet es eine neue Heimat für aktuell 85 Kinder.
Die bisherigen Nutzer, der Champini Bewegungskindergarten, hat sein neues Domizil in der Zwickauer Straße bezogen, so dass sich die weitere Nutzung durch die Mittagsbetreuung förmlich aufdrängte. Bisher in zwei Räumen in der Mittelschule untergebracht, können sich die Kinder hier über die Mittagszeit ganz anders entfalten.
Mehr von allem
„Super!“, war der erste Gedanke von Ursula Müller, Leiterin der Mittagsbetreuung, als sie von den Plänen zum Umzug in das Gebäude erfuhr. „Mehr Platz, mehr Eigenständigkeit, mehr Möglichkeiten für die Kinder.“
Bisher konnten die Kinder, die teilweise bereits um 11.15 Uhr nach der vierten Stunde in die „Mitti“ kommen, erst ab 13.00 Uhr draußen auf dem Pausenhof des Kreutleser Schulzentrums spielen. Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule wären sonst während ihres Unterrichts gestört worden.
„Meine Tochter, die auch hier in die Mitti kommt“, sagt Erzieherin Yasemin Erdogan, „ist total glücklich darüber, dass sie mit ihren Freundinnen nach einem kleinen Mittagessen gleich im Garten springen, klettern und spielen kann.“
Der große Garten mit mehreren Spiel- und Klettergeräten ist ein wahres Highlight.
Die Kinder wollen gerne länger bleiben und können das jetzt auch, da die Öffnungszeiten auf 14.30 Uhr ausgeweitet wurden.
Mehr Platz bedeutet auch mehr Betreuungsmöglichkeiten für Schulkinder über die Mittagszeit. Bislang gab es in der Mittelschule 60 bis 70 Plätze. Nun konnte 85 Kindern eine Betreuungsmöglichkeit angeboten werden, und das unter deutlich weniger beengten Bedingungen. Neun Erzieherinnen kümmern sich um die Schülerinnen und Schüler.
Autofahrer, bitte Vorsicht an der Langenäckerstraße!
Einziger Wermutstropfen ist die Entfernung zur Pestalozzi-Schule. Bisher konnten die Kinder selbstständig nach Unterrichtsschluss über den Schulhof in ihre Mitti gehen. Nun werden sie jeweils um 11.15 Uhr, 12.00 Uhr und 13.00 Uhr (je nach Schülerzahl – teilweise mehr als 50 Kinder!) von zwei bis vier Erzieherinnen zu Fuß abgeholt, um einen sicheren Zugang entlang der Langenäckerstraße zu gewährleisten.
Von daher bitten wir alle Autofahrer um vorsichtige und vorausschauende Fahrweise in der Langenäckerstraße, wenn Sie zu diesen Zeiten dort vorbeikommen. Trotz der großartigen Disziplin der Kinder und dem immer wachsamen Auge der Erzieherinnen, kann dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass ein Kind vielleicht einmal abgelenkt ist und unerwartet auf die Fahrbahn tritt. Bitte fahren Sie langsam!
Doch die großzüge Raum- und Gartensituation wiegt diesen Nachteil auf. „Das ganze Gebäude ist heller und luftiger, bietet mehr Räume und damit auch Rückzugsgebiete für alle Kinder“, ist auch Erzieherin Karin Distler rundum zufrieden mit der Einrichtung. „Der Werkraum und der Bewegungsraum schaffen ganz neue Möglichkeiten, sich mit den Kindern zu beschäftigen und ihre Fertigkeiten zu fördern.“ Die Stadt habe sich auch bei der Ausstattung nicht zurückgehalten und wirklich hervorragende Bedingungen geschaffen, meint Ursula Müller. Sicherlich gut angelegtes Geld!
Alles Gute im neuen Heim
Wir freuen uns, dass unsere Erzieherinnen sich in dem neuen Gebäude wohlfühlen und wünschen allen Kindern, dass sie in ihrer neuen Heimat viel Freude mit ihren Schulfreundinnen und -freunden haben.







