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Mission lebenswertes Oberasbach

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Was macht eigentlich unser Bauhof? Straßenreinigung und -unterhalt, Winterdienst oder Bewässerung und Pflege von Grünanlagen – das kommt den meisten wohl zuerst in den Sinn. Dabei leisten die Frauen und Männer in Orange noch so viel mehr: Der städtische Bauhof erhält die Lebensqualität in unserer Stadt.

„Das Lebenswerte unserer Stadt sichert der Bauhof! Er kümmert sich etwa um den Unterhalt unserer Sportanlagen und Spielplätze, die zudem wöchentlich überprüft werden, und unterstützt oft maßgeblich alle Veranstaltungen in Oberasbach“, betont Marco Wolfstädter. Der Tiefbauamtsleiter ist als Abteilungsleiter die Schnittstelle im Rathaus zum Bauhof und weiß genau um den Wert dieser städtischen Einrichtung. Bei Events aller Art – für die der Stadt, ebenso wie die von Vereinen, den Kirchengemeinden, den Kindergärten, für die Kärwas etc. – ist der Bauhof nämlich für Absperrungen, Markierungen, Umsetzung von verkehrsrechtlichen Anordnungen und z.B. den Bühnenaufbau oder die Bestuhlung zuständig. Und im Nachgang etwa beim Trempelmarkt für die Müllentsorgung. Dazu kommen Geschirrverleih und Bereitstellung des Spülmobils sowie des WC-Containers.

Zu den Aufgaben des Bauhofs gehören auch Straßen-, Gehweg-, und Radwegbau, GPS-gestützte Straßenzustandskontrollen samt rechtsverbindlicher Dokumentationen – wichtig im Hinblick auf Verkehrssicherungspflicht und Unfälle –, der Betrieb des Friedhofs, Abwasserbetrieb und Störungsbeseitigung, Abfallbeseitigung in städtischen Liegenschaften und an Bushaltestellen, die Wartung und Pflege der Brunnenanlagen, die Verwaltung, Wartung und Reparatur des gesamten Fuhrparks der Stadt sowie die Hausmeisterbereitstellung für die Jahnhalle.

Profis am Werk

Um 6.30 Uhr beginnt die Bauhofleitung mit der Einteilung für den Tag, ab 7.00 Uhr sind die 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann bereits im Einsatz. Dabei ist höchste Flexibilität nötig, denn täglich kommen kurzfristig neue Aufgaben dazu, etwa wenn es irgendwo im Stadtgebiet einen Wasserrohrbruch gibt oder die Stadtverwaltung, das Kulturamt, die VHS oder das Jugendhaus die Plakatierung einer Veranstaltung beauftragen. Es sind aber gerade auch die Abwechslung und die Vielfalt der Tätigkeiten, die die Arbeit im Bauhof attraktiv machen. Zur Mittagspause von 11.30 bis 12.00 Uhr finden sich viele Bauhofleute wieder in der Roßtaler Straße ein. Zusätzlich gibt es Bereitschaftsdienste, wie etwa für das Abwasserhebewerk – hier sind für Notfälle rund um die Uhr Profis auf Abruf. Für den Winterdienst sind reihum alle im Bauhofteam von 4.30 Uhr morgens bis 20.00 Uhr abends in Bereitschaft. Bei Veranstaltungen sind die Bauhof-Frauen und -Männer oft auch am Wochenende gefragt.

Fortbildungen und Zusatzqualifikationen für das Team sind im Bauhof wichtig: „Wir haben nun beispielsweise auch die Stadtgärtnerei gestärkt, indem unser langjähriger Mitarbeiter Dieter Guse seinen Landschaftsgärtnermeister machen konnte. Und mit Tamara Ziegler arbeitet eine Gärtnermeisterin in der Fachrichtung Zierpflanzenbau ebenfalls bei uns“, merkt der stellvertretende Bauhofleiter Thomas Bauer an. Der Bauhof bildet auch aus, so z.B. zuletzt zwei Straßenbauer und ab Herbst zwei Landschaftsgärtner.

Der Ende 2009 in Betrieb genommene Bauhofneubau direkt neben dem Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr Oberasbach, der damals nach den neuesten Klimaschutzbestimmungen errichtet wurde, verfügt z.B. über eine im Außenbereich angesiedelte Holzhackschnitzelheizung, die sowohl die Feuerwehr Oberasbach, als auch den Kindergarten in der Banater Straße versorgt. Ebenso über eine eigene Schreinerei, eine Schlosserei, eine geräumige Schilderwerkstatt, eine gut ausgerüstete Kfz-Werkstatt und einen Fuhrpark mit 27 Fahrzeugen, zu dem inzwischen auch eine Elektro-Kehrmaschine und ein E-Lastenfahrrad gehören.

Mehr Wertschätzung!

„Der Bauhof ist einerseits das Aushängeschild, aber leider auch der Prellbock der Stadt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind quasi den ganzen Tag unter Beobachtung und somit Angriffspunkt für alles. Auch im Bauhofbüro sind Beschimpfungen übers Telefon bedauerlicherweise fast schon an der Tagesordnung“, weiß Erste Bürgermeisterin Birgit Huber. „Wer selbst nur zwei Stunden mit dem Spaten gegraben hat, kann ermessen, dass man bei acht Stunden solcher körperlicher Arbeit auch mal eine Pause braucht. Ich würde mir an dieser Stelle mehr Verständnis und insgesamt mehr Wertschätzung für unser Bauhofteam wünschen.“ Marco Wolfstädter ergänzt: „Der Bauhof hat z.B. nur einen Bagger. Wenn also irgendwo ein Gehweg ausgebessert wird, der Bagger aufgrund dringender Aufträge aber abgezogen werden muss, kann es vorkommen, dass die Baustelle ein paar Tage länger dauert, bis sie abgeschlossen werden kann. Auch für sonstige dringende Aufträge muss Personal teilweise von geplanten Baustellen kurzfristig abgezogen werden. Beim Winterdienst kommen auch immer Beschwerden, weil der Splitt nicht sofort entfernt wird – dazu muss man aber wissen, dass seine Entsorgung sehr teuer ist und im Falle von nachkommenden Frösten wieder neuer Splitt aufgebracht werden müsste.“

Besuch im Bauhof

Zumindest die Fahrzeughalle des Bauhofs kennen Sie vielleicht bereits, wenn Sie schon einmal bei der alljährlichen Aktion Saubere Landschaft mitgemacht haben: Denn zum Abschluss finden sich die freiwilligen Müllsammler jeweils zu einem gemeinsamen Mittagessen im Bauhof ein. Und für Kindergarten- und Schulkinder besteht die Möglichkeit einer spannenden Führung durch den Bauhof. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei der Bauhofleitung unter 0911 37 66 45-0 oder im Tiefbauamt unter 0911 96 91-1510.

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