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Neue Beauftragte für Klimawandel/CO2-Neutralität, Nachhaltigkeit, Fairen Handel, Umwelt- und Naturschutz und Radverkehr

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Seit April 2022 gibt es bei der Stadt Oberasbach eine neue Mitarbeiterin mit einem besonders vielfältigen Aufgabengebiet: Sina Mixdorf ist die neue Beauftragte für Klimawandel/CO2-Neutralität, Nachhaltigkeit, Fairen Handel und Umwelt- und Naturschutz sowie in Nachfolge von Edith Backer die neue Fahrradbeauftragte der Stadt.

Die neue Stabstelle ist direkt der Ersten Bürgermeisterin unterstellt. Bei der Begrüßung in Vertretung von Birgit Huber merkte Zweiter Bürgermeister Norbert Schikora an: „Es ist schön, dass wir nun eine so passende Besetzung für diese wichtigen Zukunftsfelder gefunden haben!“ Am 25. April hat sich Sina Mixdorf dem Stadtrat vorgestellt.

Die 29-Jährige ist in Röthenbach bei St. Wolfgang im Landkreis Roth aufgewachsen. Nach dem BA-Studium der Kulturgeographie an der FAU Erlangen hat sie an der Katholischen Universität Eichstätt ihren Master für Geographie mit dem Schwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung gemacht. Im Anschluss war sie drei Jahre lang im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER für das Management und für die Geschäftsführung der Lokalen Aktionsgruppe ErLebenswelt Roth angestellt.

Neben allgemeinen Tätigkeiten der Geschäftsführung und des Projektmanagements unterstützte sie Projektträger bei der Beantragung von Fördergeldern, bei der Projektumsetzung und Projektabrechnung. Zudem betreute und moderierte sie Arbeitskreise und Projektgruppen und übernahm die Steuerung und Überwachung der lokalen Entwicklungsstrategie. Seit April 2018 wohnt Sina Mixdorf in Oberasbach. Sie schätzt an unserer Stadt den Aktionskreis Fairtrade und Angebote wie beispielsweise das Repair-Café und die Fahrrad-Nachbarschaftswerkstatt, den freitäglichen Bauernmarkt am Rathaus und den Weltladen.

Herzlich willkommen, Frau Mixdorf! Welchen Bezug haben Sie zu Ihrem breitgefächerten Aufgabengebiet?
„Ich interessiere mich schon seit meiner Kindheit für Umweltschutz, Entwicklungszusammenarbeit und die Entwicklungen in Ländern des globalen Südens. So habe ich schon mit zwölf Jahren Spenden gesammelt für die Schulbildung von Kindern in afrikanischen Ländern oder zum Schutz des brasilianischen Regenwaldes. Während meines Studiums konnte ich diese Interessen, unter anderem im Rahmen verschiedener ehrenamtlicher Tätigkeiten, vertiefen und inhaltlich u.a. noch um spezifischeres Entwicklungs- und wirtschaftspolitisches sowie geomorphologisches Wissen ergänzen. Hier bei meiner neuen Aufgabe sind tatsächlich meine Steckenpferdthemen in einer Tätigkeit zusammengefasst.“

Was möchten Sie als Fahrradbeauftragte erreichen?
„Es ist mein Ziel die Zertifizierung als Fahrradfreundliche Kommune für Oberasbach zu bekommen, dazu gehört, das gerade vorgelegte Radverkehrskonzept mitumzusetzen. Hier werde ich eng mit dem Tiefbauamt zusammenarbeiten. Der Radverkehr soll in Oberasbach attraktiver, leichter und sicherer werden, ich möchte das Fahrrad als Verkehrsmittel mehr etablieren, gerade auch für Alltagswege. Ich selbst fahre jeden Tag mit dem Rad – sei es früher zur Schule oder an die Uni oder heute zum Einkaufen oder zum Treffen mit Freunden in Fürth.“

Wie kann man mehr Menschen zum Fahrradfahren bewegen?
 „Ich denke in einem ersten Schritt ist es wichtig die Menschen vor Ort daran zu erinnern, welchen großen Mehrwert das Radfahren hat. Egal ob zum Schutz der Umwelt, als Zeitersparnis besonders bei kurzen Wegen, für die eigene Gesundheit oder als Ausgleich zum bürolastigen Arbeitsalltag. Fahrradfahren macht glücklich! Ich kann mir vorstellen mit Firmen zusammenzuarbeiten, damit sie den Mitarbeitern, die mit dem Rad zur Arbeit kommen, spezielle Anreize bieten. Ich sehe auch großes Potential für den Radverkehr hier in Oberasbach im Hinblick auf die kommende Anbindung an die U3.“

Was planen Sie für Ihre erste Zeit bei der Stadtverwaltung?
„Allgemein wünsche ich mir, dass Radfahrer eine stärkere Lobby bekommen. Es gibt für meine Bereiche bereits viele starke Akteure vor Ort. In den nächsten Monaten möchte ich mit den Akteuren vor Ort Kontakt aufnehmen, deren Bedarfe und Wünsche ermitteln, Schnittstellen einer Zusammenarbeit herausfinden und mich vernetzen. In meiner themenübergreifenden Position wünsche ich mir, dass ihre Ideen und Projekte gemeinschaftlich mit meinen Vorhaben und meinem Engagement umgesetzt werden. Aktuell betreue ich die Aktion STADTRADELN: Vom 9. bis 29. Mai kann man diesmal für ein gutes Klima radeln. Im Herbst würde ich gerne einen Workshop anbieten, in dem wir gemeinsam eine Vision erarbeiten von Oberasbach als nachhaltiger, umweltbewusster Stadt.

…und was haben Sie noch vor?
„Ich will den Menschen vermitteln, dass Umweltschutz nicht automatisch mit Einschränkungen einhergehen muss, sondern auch Spaß machen kann. Wenn man z.B. in einem Unverpackt-Laden einkaufen geht, ist das fast schon ein Erlebnis. Aber auch im Discounter kann man zu Gemüse ohne Verpackung greifen oder darauf achten, dass der Sack Kartoffeln aus regionalem Anbau stammt und nicht aus Ägypten. Zudem gibt es viele schöne Möglichkeiten von DIY-Aktionen. Im Rahmen meines Masterstudiengangs habe ich beispielsweise einen Workshop-Tag für zwei siebte Klassen mitorganisiert, bei dem wir unter dem Motto ‚Besser leben ohne Plastik‘ eigene Kosmetika hergestellt haben. Es ist mir wichtig, schon Kindern und Jugendlichen einfache Umweltschutz-Methoden an die Hand zu geben. Mein langfristiges Ziel ist es, dass Oberasbach eine Modellfunktion im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit einnimmt an der sich andere Kommunen orientieren können.“

Viel Freude bei der neuen Tätigkeit, Frau Mixdorf!

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