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Neue Betreuungsplätze werden kurzfristig geschaffen

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Die Attraktivität Oberasbachs zeigt sich ganz deutlich auch in der gestiegenen Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen.

Die unerwartet große Anzahl Zuzüge von Familien mit Kindern und höhere Geburtenraten waren nicht vorhersehbar. Hinzu kommt, dass die kurzfristige Änderung des Einschulungskorridors und Bezuschussung der Kindergartengebühren dazu führten, dass mehr Kinder länger in den Einrichtungen verbleiben und somit die begehrten Plätze länger belegen.

Aus diesem Grund gehen die Verhandlungen der Stadt Oberasbach mit einem privaten Betreiber über die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte in die Endphase. Diese Einrichtung an der Zwickauer Straße soll 78 Kindergarten- und 36 Krippenplätze bieten. Diese Baumaßnahme wird allerdings frühestens 2021 abgeschlossen sein.

„Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, die Nachfrage nach adäquater Kinderbetreuung in Oberasbach zu erfüllen. Deshalb freuen wir uns, dass es möglich ist, in enger Zusammenarbeit von Stadtrat, Verwaltung und privatem Investor eine tolle Lösung für unsere Kleinsten umzusetzen“, würdigt Erste Bürgermeisterin Birgit Huber die lösungsorientierte Herangehensweise aller Beteiligten.

Um der hohen Nachfrage kurzfristig ein Angebot entgegensetzen zu können, hat der Stadtrat im vergangenen Jahr beschlossen, eine Übergangslösung einzurichten. Auf einem städtischen Grundstück in der Langenäckerstraße in der Nähe der Pestalozzi-Grundschule wird eine Tagesstätte mit vier Gruppen (Krippe und Kindergarten) in Containermodulbauweise errichtet. Die Baugenehmigung wurde bereits erteilt und der Auftrag vergeben.

So soll in Kürze mit der Durchführung der Baumaßnahme begonnen werden, damit der Bedarf nach einer qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung bereits zum September 2020 gedeckt werden kann.

Für Beschaffung und Betrieb dieser Tagesstätte sind in diesem Haushaltsjahr ca. EUR 2,1 Mio. EUR vorgesehen. Nach dem Umzug der Einrichtung in die Zwickauer Straße sollen die Containergebäude allerdings auch weiterhin von der Stadt genutzt werden, z.B. bei Aus- und Umbauten an weiteren städtischen Einrichtungen. So ist sichergestellt, dass diese Investition langfristig genutzt werden kann und sich nachhaltig lohnt.

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