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Neue Dreifachsporthalle eröffnet

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Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete Erste Bürgermeisterin Birgit Huber am 19. September 2025 nach viereinhalb Jahren Bauzeit die neue Asbachhalle. Über 450 Oberasbacherinnen und Oberasbacher, darunter rund 70 geladene Gäste, machten sich bei Begehungen u.a. mit Rainer Stöcker von BSS Architekten und Stadtbaumeister Vlad-Antoniu Lazar ein eigenes Bild von der modernen Dreifachsporthalle.

„Eine Dreifachsporthalle war seit über zwanzig Jahren ein Wunsch vieler Akteure in Oberasbach. Bis zum Baubeginn im April 2021 war es ein langer Weg. Die Bauzeit hat uns alle viel Kraft gekostet, es war eine extrem schwere Geburt. Aber nun freue ich mich, dass der Betrieb noch in meiner Amtszeit aufgenommen werden kann. Die Asbachhalle ist ein wichtiges Stadtentwicklungsprojekt und ein Gewinn für den Breitensport in unserer Stadt“, sagte Erste Bürgermeisterin Birgit Huber in ihrer Eröffnungsrede, die auch Dankesworte an alle Projektbeteiligten sowie den Oberasbacher Stadtrat beinhaltete.

Multifunktionale Sportstätte

Die lichtdurchflutete Sportstätte auf hohem technischem Niveau ist u.a. für Disziplinen wie Basketball, Handball, Volleyball, Fußball und Leichtathletik gedacht. Die Asbachhalle punktet mit hochwertiger Innenausstattung mit Doppelschwingboden mit Fußbodenheizung, intelligentem Beleuchtungskonzept, Prallwänden und ausgeprägtem Schallschutz. Trotz über 25.000 Kubikmetern Bruttorauminhalt wirkt der Neubau fast unauffällig in dem weitgehend unbebauten Gelände. Dazu trägt auch das auskragende, „schwebende“ Dach bei. Die noch fehlende Fassadenbegrünung mit Edelstahlgittern als Rankhilfe wird den Komplex bald zusätzlich in die grüne Mitte Oberasbachs einbetten. Dazu trägt auch die „Tieferlegung“ der Sportarena um etwa 4,50 Meter bei, die zudem für eine natürliche Kühlung und blendfreies Licht für bis zu 120 Sportler auf dem Spielfeld sorgt. Durch herunterfahrbare Trennvorhänge können hier drei je 405 qm große Hallenteile entstehen. Auf den Tribünen finden bis zu 300 Zuschauer Platz. Eine Besonderheit ist der rund 60qm große Mehrzweckraum im südlichen Teil des Erdgeschosses für Kleingruppenaktivitäten, z.B. für Tanz-, Yoga-, Gymnastikkurse der vhs Südlicher Landkreis Fürth. Dieser ist von außen separat zugänglich.
Die Asbachhalle verfügt über je eine Lüftungsanlage für die Halle und für die Umkleiden und Sanitärbereiche, die auch die Luft temperieren. Beheizt wird sie über zwei Wärmepumpen und für die Spitzenlastabdeckung einen Gas-Brennwertkessel, insgesamt 140kW Leistung sind hier abrufbar. Eine Photovoltaikanlage mit 514 Modulen auf ihrem 2.400 qm großen, extensiv begrünten Dach bringt 231 kWp Höchstleistung – 130 kWp davon gehen ins Netz – und dient auch der Direktversorgung der benachbarten Jahnhalle. Der Eigenbedarf der Hallen ist somit gedeckt, es gibt keinen Speicher vor Ort. Dieser kann im Bedarfsfall nachgerüstet werden.  Betreiber ist die EWERG e.G., was für die Stadt Oberasbach auf zwanzig Jahre eine Strompreisgarantie zu reduziertem Preis bedeutet (mehr dazu lesen Sie hier). Vor der Halle gibt es 45 Stellplätze, davon fünf für Menschen mit Behinderung. Begrünte Außenanlagen mit Sitzgelegenheiten und Spiel- bzw. Fitnessgeräten laden zum Verweilen ein.

Positives Feedback

Nicht zuletzt durch Corona und den Ukrainekrieg, aber auch z.B. durch vom Stadtrat gewünschte, nachträgliche Umplanungen der Heizungsanlage, kam es zu Verzögerungen im Zeitplan und zu enormen Kostensteigerungen. Knapp unter 20 Mio. Euro wird die Asbachhalle nun kosten. „Als im Jahr 2017 die Planung der Dreifachhalle begann, waren die Kommunen finanziell noch anders aufgestellt, es waren andere Zeiten. Unser Ziel war die Errichtung einer modernen, zukunftsorientierten Halle, die viele Anforderungen erfüllt und sich städtebaulich gut einfügt“, erinnerte sich Birgit Huber. Pfarrer Thomas Meister von der Unterasbacher Kirchengemeinde St. Stephanus erbat im Anschluss an die Rede der Bürgermeisterin nach einem Exkurs zum identitätsstiftenden finnischen Prinzip „Sisu“, das für klaglose Beharrlichkeit und Ausdauer stehe, Gottes Segen sowie Kraft und Gesundheit und Freude am Sport für alle, die in der Asbachhalle trainieren oder sich im Wettkampf messen werden. 

Nach der symbolischen Banddurchtrennung, untermalt vom Posaunenchor St. Lorenz, nahmen zahlreiche Besucher an den angebotenen Begehungen teil: Rainer Stöcker von Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten und Stadtplaner PartGmbB (BSS), Nürnberg, machte hier gegen 14.30 Uhr den Auftakt, unterstützt wurde er dabei von seinen Mitarbeitern Carolina Olmos und Kevin Beierlein. Der Planer bekam viel positives Feedback zum BSS-Konzept. Kritisch wurde etwa die abgesenkte, umlaufende Glasfassade hinterfragt, an der zum Schutz vor Vogelschlag eine spezielle Punkte-Folie nachgerüstet werden musste. Vlad-Antoniu Lazar, seit April 2024 neuer Oberasbacher Stadtbaumeister, und Anna Miesel, Architektin Hochbau Stadt Oberasbach, führten bis 18.00 Uhr mehrere Gruppen mit jeweils ca. 30 Personen durch die Halle. Viele zeigten sich hier besonders interessiert an der Haustechnik und der Bauphysik. Bei Kaffee und Kuchen von KG Blau-Rot Unterasbach e.V. und guten Gesprächen klang die gelungene Eröffnung am vergangenen Freitag aus.

Noch ist nicht alles fertig: Es fehlen noch die Spielstandsanzeige, Sitzauflagen im Außenbereich, Mastleuchten und die zwei E-Ladesäulen, die bis Ende des Jahres kommen sollen. Die Bepflanzung des Areals mit bienen- und insektenfreundlichen, klimaresistenten Baumarten und die Fassadenbegrünung, die vielen Vögeln als Lebensraum dienen kann, sind für November geplant. 

Es liegen bereits zahlreiche Buchungsanfragen von TSV Altenberg, der Pestalozzi-Mittelschule Oberasbach und auswärtigen Vereinen vor. Die Ansprechpartnerin für die Reservierung der Asbachhalle ist Dorothea Roth im städtischen Kulturamt (0911 96 91-2111, roth@oberasbach.de).

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