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Neue Einsatzkleidung für die Feuerwehr Oberasbach

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Die Feuerwehr Oberasbach wurde zum Jahresbeginn mit neuer Feuerwehrschutzkleidung ausgestattet. Sie ist nicht nur funktionell und wasser-, öl- und schmutzabweisend, sondern auch fair produziert. Dies verspricht das Siegel der "Fair Wear Foundation". Der Umstieg erfolgt schrittweise bei allen Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet (Altenberg, Oberasbach und Rehdorf) und ersetzt nach und nach ausgediente Schutzausrüstungen.

„Funktionalität, Tragekomfort und Passgenauigkeit der Uniform spielen eine große Rolle“, so Erste Bürgermeisterin Birgit Huber. „Nachdem die alte Einsatzkleidung in die Jahre gekommen war, war ein Austausch notwendig geworden, damit unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute gut geschützt im Einsatz agieren können.“ Die Entscheidung für einen Spezialhersteller aus der EU, der zu 90 Prozent im Nachbarland Polen produziert, erfolgte nach einer Probephase. Dazu hatte Stefanie Rupprecht (Beschaffungs- und Vergabewesen der Stadt Oberasbach) bei den infrage kommenden Herstellern Testkleidung angefordert. In enger Absprache mit der Feuerwehr, insbesondere ihrer städtischen Kollegin bei der Feuerwehr, Claudia Weiß, wurden die Anforderungen an Funktionalität und Material festgelegt. Claudia Weiß ist verantwortlich für die Verwaltung der Einsatzkleidung bei der Feuerwehr.

Auch die Helme sind neu. Über den Einsatz im Brandschutz hinaus können Sie auch als Forstschutzhelm verwendet werden. Dazu muss lediglich das Visier getauscht werden. Feuerwehrhelme sind grundsätzlich langlebiger und müssen nicht, wie Forstschutzhelme, nach fünf Jahren ausgetauscht werden.

Das Siegel der "Fair Wear Foundation", mit dem die Einsatzkleidung ausgezeichnet ist, gewährleistet weltweit grundsätzlich höhere Löhne für Näherinnen und Näher, das Verbot von Kinderarbeit und Gewerkschaftsfreiheit in den Produktionsländern und stellt nicht nur hohe Anforderungen, sondern erwartet eine kontinuierliche jährliche Verbesserung der Rahmenbedingungen. 

„Wir legen in der Beschaffung großen Wert auf nachhaltige Beschaffung“, so Stefanie Rupprecht, „und wissen, dass es sehr hohe Standards gibt, die besonders glaubwürdig und anspruchsvoll die Einhaltung von Arbeitsrechten nachweisen können, und haben uns entschieden, nach diesen Kriterien zu beschaffen."

Die Beschaffung der neuen Feuerwehrkleidung hat einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die Stadt Oberasbach auch im vergangenen Jahr wieder einen der vordersten Plätze bei nachhaltigen Beschaffungen in der Metropolregion Nürnberg erreichen konnte. Nach Platz 1 für nachhaltige Büromaterialien und 2. Platz für nachhaltige Büroausstattung 2022, wurde die Stadt Oberasbach 2023 in der Kategorie "Gütezeichen mit hoher Glaubwürdigkeit und besonders hohen Anforderungen an Umweltfreundlichkeit und/oder Sozialverträglichkeit" mit dem 2. Platz ausgezeichnet.

Und nun wünschen wir unseren Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr viel Erfolg bei ihren Einsätzen und immer eine gesunde Heimkehr.

Drei Männer in Feuerwehreinsatzkleidung mit drei Frauen vor einen Einsatzfahrzeug
Foto: (c) Stadt Oberasbach Präsentierten die neue Einsatzkleidung: Fw-Kommandant Ch. Kürthy, M. Feigl, W. Rumrich und Bürgermeisterin Birgit Huber (v.r.) sowie St. Rupprecht und C. Weiß (kniend v.r.)
Rückenansicht der Kleidung mit Aufdruck Feuerwehr Stadt Oberasbach
Foto: (c) Stadt Oberasbach Die für ganz Oberasbach einheitliche Rückenaufschrift ist nicht mehr geklettet, sondern aufgedruckt.
Bergegurt mit Karabinerhaken in Nahaufnahme
Foto: (c) Stadt Oberasbach Auf Brusthöhe ist ein verborgener Bergegurt bereits eingearbeitet, der zum Waschen entnommen werden kann.
Drei Feuerwehrmänner in Einsatzkleidung mit Helm in der Rückenansicht vor dem Feuerwehrfahrzeug.
Foto: (c) Stadt Oberasbach Die Einsatzkleidung ist strapazierfähiger als die Vorgängermodelle und überstehen deutlich mehr Einsätze und die damit verbundenen anschließenden Wäschen.
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