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Notfallsimulation am Hebewerk

  • Bauamt

Das Tiefbauamt hat in Kooperation mit der Feuerwehr Oberasbach und dem Bauhof den Ernstfall am Abwasserhebewerk geprobt. Die Stadt Oberasbach pumpt pro Jahr 1.6 Millionen m³ Abwasser über die Druckleitung zur Kläranlage nach Nürnberg. Den Verantwortlichen lag die Simulation eines Notfalls sehr am Herzen, denn schlimmstenfalls würden die anfallenden Wassermengen ungeklärt in die Rednitz fließen und hier für erheblichen Umweltschaden sorgen.

In Kooperation mit der Feuerwehr Oberasbach und dem für das Hebewerk zuständigen städtischen Bauhof wurde nun am 24.05.2023 ein Blackout, also der vollkommene Stromausfall, simuliert. Die Hebeanlage am Ende der städtischen Kanalisation ist ein Pumpwerk mit mehreren Rückhaltebecken und einem Rechenhaus. Von hier wird das Abwasser per Druckleitung zur fachgerechten Entsorgung in die Kläranlage der Stadt Nürnberg geleitet.

Für den Test wurde am Abend zuvor der geregelte Abfluss des Abwassers nach Nürnberg gestoppt und einer der drei zur Verfügung stehenden Retentionsräume des Hebewerkes gefüllt. Am Morgen wurde nach einem geplanten Muster das Hebewerk mit Leitwarte über den 100 kVA-Generator der Feuerwehr mit Notstrom versorgt und in Betrieb gesetzt. Der Test hat gezeigt, dass die Stadt Oberasbach auch im Falle eines Blackouts die anfallenden Abwassermengen über die Druckleitung nach Nürnberg sicher und umweltgerecht transportieren kann.

Die Pumpwerke Talstraße und Steiner Straße werden in den kommenden Wochen ebenfalls einem Stresstest unterzogen.

Abwasserbecken
1,6 Mio. m³ Wasser verarbeitet das Hebewerk jährlich. In der Notfallsimulation waren es ca. 300 m³.
Notstromaggregat der Freiwilligen Feuerwehr
Das Notstromaggregat der Freiwilligen Feuerwehr lief zur Höchstform auf.
Schalttafel des Pumpwerks
Bis zu 150 Liter/Sekunde bewältigte das Hebewerk auch unter Notstrom.
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