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Renaturierung auf einen Blick

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  • Nachhaltigkeit, Umwelt & Klima
Ein Holzschaukasten mit Holzdach in freiem Gelände
Der neue hölzerne Schaukasten informiert über die Entwicklung des Asbachsgrunds und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein.

Durch die enge Kooperation zwischen der Stiftung zur Renaturierung des Asbachgrundes und der Stadt Oberasbach entwickelt sich der Asbachgrund zur "Grünen Mitte Oberasbachs" – einer ökologisch wertvollen Parklandschaft für zukünftige Generationen, ganz so wie es sich der Stiftungsgründer Walter Weichlein gewünscht hatte.

Nun informiert ein Schaukasten an den umgestalteten Kreutleser Wiesen über die Renaturierung des Asbachs. Nach ersten Beobachtungen wird der Schaukasten von Passanten sehr gut angenommen und erweckt immer wieder das Interesse von Spaziergängern und Radfahrern.

„Die Renaturierung des Asbachgrunds ist ein auf Jahre angelegter Prozess“, so die Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Birgit Huber. „Der Schaukasten an dieser prominenten Stelle ermöglicht es uns künftig, interessierte Passanten direkt vor Ort über die bereits erfolgten Maßnahmen und gleichzeitig auch über die weiteren Planungen zu informieren.“

Die Renaturierung dieses Areals ist im Wesentlichen auf die Vision des ehemaligen Oberasbacher Stadtrats Walter Weichlein von einer durchgehenden Parklandschaft entlang des Asbachs von Rehdorf bis zum Hainberg zurückzuführen. Noch zu Lebzeiten hat er einen beträchtlichen Teil seines Vermögens in die Stiftung eingebracht. 

Die Stiftung ist seit dem Jahr 2007 aktiv tätig und unterstützt die Stadt Oberasbach bei ihren Bemühungen mit der Bereitstellung von Mitteln für den notwendigen Grunderwerb und die Neugestaltungsmaßnahmen. Die Renaturierung des Asbachgrunds ist in den letzten Jahren gut vorangeschritten. In zwei Hauptteilbereichen ist das ehemals geradlinig verlaufende Gerinne des Asbachs zu einem frei fließenden Bach mit artenreichen Wiesen, landschaftsgliedernden Gehölzen und Spazierwegen geworden.

Der eine Teilbereich umfasst die sogenannte Sattlerwiesen zwischen dem Biotop am Ortseingang Rehdorf und dem Städtischem Bauhof. Hier konnte die Renaturierung bereits im Frühjahr 2016 abgeschlossen werden. Im Mai 2016 wurde auch der Walter-Weichlein-Weg eröffnet. Auf dem südlichen Teil der dort angrenzenden Lohbauerwiese wurde im Dezember 2021 eine Streuobstwiese angelegt. Angedacht ist der Beginn der Renaturierung hier für das Jahr 2025/2026. 

Den anderen Teilbereich bilden die Kreutleser Wiesen zwischen Langenäckerstraße und Jahnstraße. Hier lädt inzwischen ein Weg zu einem Spaziergang entlang des nun wieder geschwungen verlaufenden Kreuzbaches (auch Asbach genannt) ein. Er führt über Holzbrücken und wird von frisch gepflanzten Bäumen eingerahmt. Blumenreiche Wiesen säumen das Ufer und stellen besonders für die Insekten einen reich gedeckten Tisch mit Blütenpollen dar.

Wie sich diese Areale weiter entwickeln sollen, kann demnächst in dem neuen Schaukasten verfolgt werden.

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