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Schmierereien an Bahnbrücke aufwändig entfernt

  • Bauamt

Am Dienstag letzter Woche rückten sie an: zwei Mitarbeitende einer Spezialfirma für Fassadensanierung, um sich mit Schutzkleidung, -brille und -handschuhen an mühsame Arbeiten zu machen.

Wieder einmal war die Eisenbahnbrücke an der Bachstraße in den letzten Wochen und Monaten von Unbekannten hartnäckig beschmiert worden. Und wieder einmal müssen andere deren Hinterlassenschaften in aufwändiger Handarbeit wieder entfernen.

Die Stadt Oberasbach ist vertraglichverpflichtet, die im Eigentum der Deutschen Bahn befindliche Brücke instand zu halten. Dazu gehören auch die Aufwendungen für die Reinigung. Diese war nötig geworden, weil Schmierereien nicht nur überhandgenommen hatten, sondern auch immer wieder beleidigende und diffamierende Zeichen und Kürzel enthielten, die die Stadt nicht akzeptieren kann.

Die beschädigten Oberflächen müssen mit Spezialmitteln vorbehandelt und nach einer entsprechenden Einwirkzeit mit weiteren Mitteln weiterbearbeitet werden. Anschließend schrubben die Mitarbeitenden unter starker Kraftaufwendung mit einer Bürste solange an den Schmierereien bis sich die Farbpigmente aus dem Beton wieder lösen können. Dann kommt das Hochdruckreinigungsgerät zum Einsatz. Nach einer Trocknungsphase konnte die bearbeitete Stelle in den folgenden Tagen mit einer Schutzfarbe gestrichen werden.

Es ist also nicht damit getan, die Wand einfach deckend zu überstreichen. Dementsprechend hoch sind auch die Kosten der fachgerechten Entfernung. Die Stadt muss EUR 13.000 für die Reinigung der Oberasbacher und der Unterasbacher Bahnbrücke aufwenden. Geld, dass insbesondere in Zeiten leerer Stadtkassen doppelt wehtut, weil es anderswo fehlt.

Eines sollte auch noch deutlich werden: Bei diesen Schmierereien handelt es sich um Sachbeschädigungen, die einen Straftatbestand darstellen. Auch wenn manche/r die Wahrscheinlichkeit gering einschätzt, dabei erwischt zu werden, muss man dennoch damit rechnen, für diese Schäden haftbar gemacht zu werden. Und eines ist klar, es kann sehr lange dauern bis man EUR 13.000 abbezahlt hat.

Ein Mann in Schutzkleidung reinigt mit einer Handbürste die Wand.
Foto: (c) Stadt Oberasbach In mühsamer Handarbeit schrubben Mitarbeitende der Fachfirma die Schmierereien von der Wand.
Beschmierte Brücke an der Bachstraße
Foto: (c) Stadt Oberasbach Die Sprayer finden es wahrscheinlich cool - letztlich kostet die Reinigung die Gemeinschaft aber Geld, das für andere Projekte dann fehlt.
Schmierereien an der Brücke
Foto: (c) Stadt Oberasbach Auch wenn mancher Sprayer es als freie Meinungsäußerung betrachtet, Beleidigungen von Mitarbeitenden der Sicherheitsorgane sind nicht akzeptabel.
Wand mit vorbehandelten Schmierereien
Foto: (c) Stadt Oberasbach Langwierige Vorarbeiten sind erforderlich, um die Wand anschließend in Handarbeit zu reinigen.
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