Selbstgemosteter Apfelsaft von der Bürgermeisterin

Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg, zu der auch Oberasbach gehört, kümmert sich mit dem Projekt „Streuobst für alle“ um die Streuobstbestände im Allianz-Gebiet. Wie kommt der Apfel nun in die Flasche? Das wollten die Allianz-Bürgermeister Ende September im Roßtaler Mosthaus wissen.
Passend zur Jahreszeit stellten sie dort selbst einen gemeinsamen „Allianz-Saft“ her. Jede der sieben Kommunen steuerte eigene Äpfel und Birnen bei. Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber hatte hierfür 30 Kilo Streuäpfel mitgebracht, die sie zusammen mit Ulla Lippmann vom BUND Oberasbach auf einer von dem Naturschutzverein gepachteten städtischen Wiese am Milbenweg gesammelt hatte.
Zehn Zentner Obst mussten dann aus den Kisten und Säcken in die Presse gefüllt werden. Durch die Unterstützung des Gartenbauvereins Roßtal und Umgebung e.V. konnte das gerettete Obst zu insgesamt rund 285 Litern Saft verarbeitet und in Fünf-Liter-Kartons abgefüllt werden. Diese wurden unter allen Kommunen aufgeteilt – Birgit Huber spendete ihren Anteil u.a. dem Kinderhort am Asbachgrund und der Kita Storchennest, wo der leckere Saft jeweils dankbare kleine Abnehmer fand.
„Streuobstwiesen sind ein wichtiger Lebensraum für bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten – das macht sie so schützenswert. Und dann liefern sie auch noch gesundes Obst! Ich fand es sehr interessant, einmal meinen eigenen Fruchtsaft zu machen und kann es jedem nur empfehlen“, so Huber. Übrigens: Wenn Sie auf Wiesen oder an Wegrandstreifen Obstbäume mit gelben Bändern entdecken, können Sie dort kostenlos und ohne Rücksprache für den Eigenbedarf ernten.
Weitere Infos: www.biberttal-dillenberg.de/streuobst-fuer-alle