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Sicherheitsbericht 2024 der PI Stein

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Ärmelabzeichen der Bayerischen Polizei auf blauem Pullover

Wie in jedem Jahr üblich stellte die Leiterin der PI Stein, Christina Hantke, dem Stadtrat und der Öffentlichkeit den Sicherheitsbericht mit der Kriminalstatistik 2024 vor.

Gleich zu Beginn verkündete die Leiterin der PI Stein, Christina Hantke, die gute Nachricht: Der Landkreis Fürth ist nach wie vor der sicherste Landkreis in Mittelfranken. Um die Kriminalitätsentwicklung von Städten und Landkreisen unterschiedlicher Größe miteinander zu vergleichen, verwenden die Statistiker die sogenannte Häufigkeitszahl. Dabei wird die Anzahl der aufgenommenen Delikte in Beziehung zur Einwohnerzahl gesetzt und auf 100.000 Einwohner hochgerechnet. Oberasbach liegt auch hier weiterhin im Normbereich. Mit 2387 liegt Oberasbach deutlich unter dem Bayern- und Mittelfranken-Durchschnitt von jeweils rund 4200. Zum Vergleich liegt Nürnberg bei 6310.

Insgesamt ist es in Oberasbach zu 425 Straftaten gekommen (Vorjahr 419). Die Aufklärungsquote ist von 73% auf 60% gesunken. Das liegt an Delikten im Bereich des Betäubungsmittelgesetzes. Diese trugen durch umfangreiche Kontrollen mit hohen Aufklärungsquoten immer zu den guten Werten bei. Durch das neue Cannabisgesetz sind zahlreiche frühere Verstöße aus der Statistik herausgefallen.

Besonderes Augenmerk legte Christina Hantke auf Delikte, die das Sicherheitsgefühl der Bürger besonders betreffen. Ein tatsächliches Tötungsdelikt lag 2024 nicht vor. Die Statistik weist ferner 14 Sexualdelikte für Oberasbach aus. Dabei handelt es sich um Fälle von Internetkriminalität (versenden von u.a. kinderpornografischen Bildern per Messenger etc.). Körperliche Sexualdelikte im öffentlichen Raum wurden nicht verzeichnet.

Während die Rohheitsdelikte insgesamt zurückgegangen sind (72 auf 60) nahm die Anzahl der darin enthaltenen Körperverletzungen zu. Das waren vor allem Fälle von häuslicher Gewalt, Streitigkeiten unter Bekannten oder unter Jugendgruppen.

Wirklich negativ kann die Zunahme der Diebstähle betrachtet werden. Hier ist ein Anstieg von 141 auf 175 zu verzeichnen (2020 waren das noch 88). Diese Zahlen sind u.a. auf eine Serie zurückzuführen, bei der Gegenstände aus unverschlossenen Pkw gestohlen wurden. Diese Serie zog sich von Fürth über Zirndorf nach Oberasbach. Die Täter konnten ermittelt und bestraft werden.

Ladendiebstähle haben nur unwesentlich zugenommen (59 auf 67). Ein deutlicher Anstieg von 17 auf 36 ist bei den Fahrraddiebstählen zu verzeichnen. Dort steigen auch die Schadenssummen durch immer hochwertigere Räder. Ebenfalls hat die Anzahl der Sachbeschädigungen zugenommen (38 auf 56). Hierfür ist auch eine Serie mitverantwortlich. Am Heiligen Abend 2024 wurden 15 Fahrzeuge an einer Straße beschädigt.

Ebenfalls unauffällig ist die Entwicklung bei den Verkehrsunfällen. Es sind lediglich drei Schwerverletzte zu beklagen. Verkehrstote hat es in Oberasbach nicht gegeben. Viele Unfälle ereignen sich zwar auf der Rothenburger Straße (103 von insgesamt 326). In Relation zum Verkehrsaufkommen kann aber nicht von einem Unfallschwerpunkt gesprochen werden.

Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit legt die PI Stein auch auf die Prävention in Schulen mit regelmäßigen Besuchen. Dazu kommen Trainings von Gefährdungslagen in Schulen. Gemeinsam mit dem Jugendamt werden auch immer wieder Alkohol-Testkäufe mit Jugendlichen durchgeführt. Da Jugendliche dabei viel zu häufig Alkohol erwerben konnten, wird die PI Stein diese Maßnahmen ausweiten.

Alles in allem ist die PI Stein nicht beunruhigt über die Kriminalitätsentwicklung und ist weiterhin ein Garant für sicheres Leben im Landkreis Fürth.

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