Sicherheitsbericht 2025 der PI Stein
Im Juli stellte die Polizeiinspektion (PI) Stein den Sicherheitsbericht für 2025 vor. Wie schon im Vorjahr fiel er positiv aus. Insgesamt ist die Zahl der Straftaten im Landkreis rückläufig und der Landkreis Fürth ist weiterhin der sicherste Landkreis im Freistaat Bayern. In Oberasbach wurden 2025 423 Straftaten verübt; 2024 waren es 425. Die Aufklärungsquote betrug knapp 63 Prozent.
Tötungsdelikte gab es 2025 nicht; außerdem drei Sexualdelikte. Am häufigsten kam es im vergangenen Jahr zu Diebstählen. Die Gesamtzahl von 152 lag dabei unter der Anzahl von 175 im Jahr 2024. Die einfachen Diebstähle überwogen mit 95 Fällen; schwere Diebstähle, z.B. in Kombination mit Einbruch, stellten 57 Fälle dar. In beiden Kategorien gingen die Zahlen zurück; ebenso bei den Fahrrad- und Ladendiebstählen.
Die zweitgrößte Gruppe von Straftaten stellten die sogenannten Rohheitsdelikte dar, also Körperverletzungen. Gemeldet wurden 2025 37 einfache und 14 schwere Körperverletzungen.
Knapp dahinter lag die Gruppe der Vermögensdelikte mit 60 Straftaten, zum Beispiel dem klassischen Betrug. Unter den sonstigen Straftaten stachen die Sachbeschädigungen mit 75 Fällen hervor, 11 davon im öffentlichen Raum. Beleidigungen nahmen mit 30 Fällen gegenüber 2024 (18 Fälle) zu; dazu gehören auch Beleidigungen im Internet. Dass die Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Cannabisgesetz mit 7 bzw. 3 Fällen sehr niedrig waren, ist auch eine Folge der teilweisen Cannabislegalisierung.
Von den 309 Verkehrsunfällen wertete die PI Stein 182 als klein, 90 als groß; in 37 Fällen kam es zu Personenschäden, die aber zu 80 % mit leichten Verletzungen glimpflich ausgingen. Einen ausgemachten Unfallschwerpunkt gibt es weiterhin in Oberasbach nicht. Von den 70 Fällen von Unfallflucht (Vorjahr: 84) konnten nur rund 33 Prozent aufgeklärt werden. Die geringe Quote erklärt sich auch dadurch, dass „Parkplatzrempler“ ebenfalls in diese Kategorie fallen.
Die Beamtinnen und Beamten der PI Stein begleiteten im vergangenen Jahr zudem eine stationäre Versammlung am Rathaus und einen Demonstrationszug. Daneben waren sie auf zahlreichen Festen und Kirchweihen präsent.
Im Bereich Prävention stand eine verbandsübergreifende Übung mit der Bereitschaftspolizei und dem BRK im Mittelpunkt. Für 2026 ist eine ähnliche Übung in Zusammenarbeit mit der Polizei Fürth geplant. Daneben konzentriert sich die PI auf die Beratung von Fahrradfahrenden und Testkäufe zur Einhaltung des Jugendschutzes.


