„Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen …“
Nach sechs Monaten endete am 1. Januar die Vakanz der Pfarrstelle in St. Lorenz. Nachdem Pfarrer Zeh zum 1. Juli in den Ruhestand getreten war, freut sich Oberasbach jetzt auf eine neue Pfarrerin im Alt-Ort: Alexandra Büttner wurde am 14. Januar 2024 in einem festlichen Gottesdienst in ihr neues Amt eingeführt.
Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt und der Posaunenchor Oberasbach sorgte für einen würdigen musikalischen Rahmen. Die Mitglieder des Kirchenvorstandes, zahlreiche Ehrengäste wie der neue Landrat Bernd Obst, Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber und Zirndorfs Dritter Bürgermeister Walter Schäfer sowie die Pfarrer und Pfarrerinnen der Nachbargemeinden und zahlreiche persönliche Freunde und Wegbegleiter hatten sich in der Kirche St. Lorenz versammelt.
Bereits im Gemeindebrief hat sich Alexandra Büttner mit den Worten vorgestellt „Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen“. Dieser Erkenntnis hat sie vertraut und sich nach 16 Jahren in Wendelstein für eine neue Herausforderung entschieden.
Dekanin Almut Held dankte zunächst einmal Pfarrer Bertolt Kreile von St. Markus, der während der Vakanz die Gemeinde St. Lorenz geführt hat. Sie führte anschließend die 52-Jährige in ihr neues Amt ein und überreichte ihr gemeinsam mit der Vorsitzenden des Pfarrkapitels, Pfarrerin Birgit Winkler aus St. Jakobus in Oberweihersbuch, ihre Ernennungsurkunde.
Ihre erfrischende Predigt stellte Alexandra Büttner unter das Bibelwort „Lass uns deine Herrlichkeit sehen, Gott!“ aus dem 2. Buch Mose und entwickelte daraus quasi ein Motto für ihre Tätigkeit in Oberasbach. Sie freut sich nicht nur darauf das Wort Gottes zu verkünden, aktives Gemeindeleben zu gestalten und zu fördern oder christliche Werte zu vermitteln, sie läd vielmehr alle Menschen in der Gemeinde und in Oberasbach ein, darüber hinaus das Besondere am Glauben und am Christentum zu entdecken und zu erleben.
Bürgermeisterin Birgit Huber begrüßte die neue Seelsorgerin in Oberasbach herzlich und wünschte ihr für ihre neue Aufgabe gutes Gelingen und Gottes Segen. Im Hinblick auf die Worte von Alexandra Büttner im Gemeindebrief, mit ihr könne man feiern und lachen, bestätigte die Bürgermeisterin die Entscheidung der Pfarrerin nach Oberasbach zu kommen. „Dann sind Sie hier genau richtig, das können wir hier auch – ganz besonders in unserem Jubiläumsjahr 2024 - 30 Jahre Stadterhebung.“ Sie äußerte die Vermutung, dass man mit jemanden der Büttner hieße, sicher auch mal ein Fass aufmachen könne.
Darüber hinaus sprachen auch der Vertrauensmann im Kirchenvorstand Uwe Müller, die o.g. Ehrengäste sowie Franz Forman als Vorsitzender des Diakonievereins und Leonhard Schuster als Kirchenpfleger der kath. Pfarrei St. Johannes in Vertretung von Pfarrer Matthias Stepper noch herzliche Grußworte und Einladungen an die neue Pfarrerin aus. Anschließend gab es ausreichend Gelegenheit, sich bei einem von Kirchenvorstand ausgerichteten Empfang im Gemeindesaal kennen zulernen.

