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Unwetter im Juli und August: Feuerwehr im Dauereinsatz

  • Bürgerengagement
Brücke mit überschwemmter Unterführung. Darin ein Fahrzeug und im Vordergrund das Feuerwehrfahrzeug.
In der überschwemmten Unterführung in Unterasbach steckte ein Fahrzeug fest.

Wenn man die Feuerwehr in Oberasbach braucht, sind die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer in der Regel innerhalb weniger Minuten vor Ort. Sie lassen zuhause oder bei der Arbeit alles stehen und liegen und eilen zum Einsatzort, um ihren Mitbürgern zu helfen. Doch manchmal, insbesondere bei Unwetterlagen gelangen sie an ihre Grenzen.

Mitte Juli und Anfang August wurde Oberasbach von zwei schweren Unwettern heimgesucht. Die Feuerwehren aus Oberasbach (Oberasbach, Altenberg und Rehdorf) waren im Dauereinsatz und mussten insgesamt 91 Mal ausrücken, um den Folgen der heftigen Wetterereignisse Herr zu werden.

Fast im Minutentakt gingen Mitteilungen wegen vollgelaufener Keller und überfluteter Fahrbahnen ein, weshalb die Einsatzleitung beschloss, aufgrund der Vielzahl von Einsätzen Unterstützung von benachbarten Feuerwehren anzufordern. Die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren aus Roßtal, Oedenreuth, Weitersdorf, Zirndorf und Kreisbrandinspektion (UG-ÖEL) war hervorragend.

Das erste Unwetter ereignete sich am 21. Juli, als plötzlich aufziehende Gewitter mit starkem Regen und Hagel die Stadt trafen. In kürzester Zeit standen Straßen unter Wasser, Keller liefen voll, und überschwemmte Straßen sowie Unterführungen legten den Verkehr lahm.

Der Regen kam so plötzlich und intensiv, dass die Einsatzleitung kaum hinterherkam und Prioritäten setzen musste, um zunächst die akuten Gefahrenquellen zu beseitigen. Darunter zählten ein gemeldeter Dacheinsturz und Personen, die in ihrem Pkw eingeschlossen waren.

Nur einige Tage später, am 1. August, folgte das zweite Unwetter, das mit noch stärkerem Wind und heftigen Niederschlägen über die Stadt zog. Erneut waren Keller überflutet, und die Wassermassen
setzten vielen Straßen und Häusern zu. Die Feuerwehrleute waren unermüdlich im Einsatz. Nach acht Stunden konnte auch der letzte Einsatz abgearbeitet werden.

Der Kommandant der Feuerwehr Oberasbach, Christian Kürthy, bedankt sich bei der Bevölkerung für die erfahrene Unterstützung und auch das Verständnis der betroffenen Bürger, dass die Feuerwehr nicht an jedem Ort gleichzeitig sein kann. Aber vielmehr bedankt sich die Stadt Oberasbach bei den hochgradig engagierten Männern und Frauen unserer und der benachbarten Feuerwehren, dass sie sich mit großer Leidenschaft und Energie dafür einsetzen, dass möglichst allen so schnell wie möglich geholfen wird.

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