Verkürzter Kirchweihumzug am 27. Juli

Der Kirchweihumzug in Unterasbach ist eine lange und beliebte Tradition. Als Veranstalterin ist die Stadt Oberasbach für die Sicherheitsmaßnahmen verantwortlich.
Die Sicherheitsanforderungen sind in den letzten Jahren gewachsen. Insbesondere auch im Hinblick auf Straßensperren. Darüber hinaus ist ein gestiegenes Unverständnis bei Passanten und Verkehrsteilnehmern festzustellen, teilweise zeitlich begrenzte Straßensperrungen während des Umzuges zu akzeptieren. Dieser Unmut wird häufig gegenüber den Sicherheitskräften, in diesem Fall gegenüber den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten, geäußert.
Wir danken den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr für ihren freiwilligen Dienst zur Durchführung des Umzuges, den sie in ihrer Freizeit und über das Maß ihrer Feuerwehrtätigkeit hinaus für die Allgemeinheit erbringen.
Bereits im letzten Jahr hatten die Vertreter der Feuerwehr darauf hingewiesen, dass die Absicherung künftig nicht mehr alleine durch die Kameradinnen und Kameraden der Oberasbacher Feuerwehren zu leisten sei. Diese stellten bereits ehrenamtlich und in ihrer Freizeit das ganze Jahr über zu jeder Tages- und Nachtzeit den entsprechenden Brandschutz und vielerlei technische Hilfeleistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger sicher. Bereits dieses Engagement verdient unsere vollste Wertschätzung.
Aufgrund der Haushaltslage war lange Zeit nicht absehbar, ob der Kirchweihumzug überhaupt stattfinden könne. Die Entscheidung über die Durchführung des Kirchweihumzuges konnte daher erst relativ kurzfristig getroffen werden. Gleiches gilt für die Durchführung der Sicherungsmaßnahmen, zu der sich die Feuerwehren trotz der engen Personaldecke und gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit dennoch bereit erklärt hatten.
„Unter Berücksichtigung der mangelnden Finanzen, der kurzen Zeitspanne und der gestiegenen Anforderungen an die Sicherheitsmaßnahmen, erschien der Stadt eine Verkürzung des Zuges als pragmatisches Mittel der Wahl, um den Umzug überhaupt verantworten zu können. Als Veranstalterin hat die Stadt das so entschieden“, sagt Bürgermeisterin Birgit Huber. „Somit könne einerseits die Absicherung des Umzuges sichergestellt werden und andererseits auch die Lilienstraße als Umleitung zwischen Steiner Straße und Hainbergstraße einen geordneten Verkehrsfluss ermöglichen.
Leider wurde die Stammtischgesellschaft Unterasbach bei dieser Besprechung nicht direkt eingebunden. Das führte zu Irritationen zwischen der Stammtischgesellschaft Unterasbach, der Stadt und den Verantwortlichen der Feuerwehr.
In einem gemeinsamen Gespräch konnten die unterschiedlichen Sichtweisen aufgearbeitet und ausgeräumt werden. Die Verpflegung der Feuerwehrleute, die den Umzug absichern, übernimmt dankenswerter Weise die Stammtischgesellschaft.
Sofern sich für das nächste Jahr neue Erkenntnisse ergeben, werden sich alle Beteiligten frühzeitig auf ein gemeinsames, persönliches Gespräch verständigen.
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