Wiesenblüte im Asbachgrund
Erst vor zwei Jahren ließ die „Stiftung zur Renaturierung des Asbachgrundes“ ihr erworbenes Grundstück in der Gemarkung „Kreuzfeld“ mit einer Wiesenblumenmischung ansäen.
Und wer heute bei einem Spaziergang von der Langenäckerstraße in den Häsigweg einbiegt, kann den Blick in Richtung Alt-Oberasbach schweifen lassen und sich über eine Wiese freuen, in der eine Vielzahl unterschiedlicher Blumen blühen: Wiesen-Margeriten, Schafgarben, Wiesenkümmel, Wilde Möhren, der Blaue Natternkopf, Kratzfistel und andere geben nicht nur ein schönes Bild ab, sondern bieten den bedrohten Insekten einen reichen Tisch mit Blütenpollen.
Diese Wiese ist ein weiterer Baustein in einem Mosaik naturnaher Flächen im Asbachgrund.
Nachdem auch die Renaturierungen am Asbach vorangekommen sind, soll schrittweise – dem grünen städtischen Logo „Oberasbach verbindet“ entsprechend - eine vielfältige grüne Mitte in Oberasbach entstehen, wie es Walter Weichlein, der Stiftungsgründer, visionär vorausgedacht hat.
Die „Stiftung zur Renaturierung des Asbachgrundes“ ist seit dem Jahr 2007 aktiv tätig und unterstützt die Stadt Oberasbach bei ihren Bemühungen mit der Bereitstellung von Mitteln für den notwendigen Grunderwerb und die Neugestaltungsmaßnahmen.
Noch zu Lebzeiten hat der ehemalige Stadtrat Walter Weichlein, der auch Vorstandsmitglied des Bundes Naturschutz war, eine Stiftung ins Leben gerufen und in diese Stiftung einen beträchtlichen Teil seines Vermögens eingebracht. Nach seinem Vermächtnis sollte in Abstimmung mit der Stadt Oberasbach eine „ökologisch wertvolle Parklandschaft für zukünftige Generationen“ entstehen.
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